Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter bereichern die gesamte Schulgemeinschaft. Sie unterstützen Schülerinnen und Schüler, stärken das soziale Miteinander und beraten in persönlichen und gesellschaftlichen Krisen. Sie haben stets ein offenes Ohr und helfen, Potenziale bestmöglich zu entfalten.
Aus den Schulen ist Schulsozialarbeit nicht mehr wegzudenken. Deshalb stehen im Landeshaushalt insgesamt über zwölf Millionen Euro in verschiedenen Landesprogrammen zur Verfügung, um Schulsozialarbeit zu stärken. Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig freut sich, „dass wir nun insgesamt rund 9,9 Millionen Euro für Schulsozialarbeit an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen sowie an Grundschulen in herausfordernder Lage bewilligen konnten“.
Schulsozialarbeit gehört zur Kinder- und Jugendhilfe und fällt damit originär in den Aufgabenbereich der Kommunen. Das Land unterstützt die Kommunen bei der Finanzierung der Schulsozialarbeit:
„Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter haben an unseren Schulen eine wichtige Rolle. Als Teil der multiprofessionellen Teams bereichern sie das gemeinsame Lehren und Lernen im schulischen Alltag und haben vor allem die Kinder im Blick, die besondere Unterstützung benötigen“, so Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig in Mainz. Zu den multiprofessionellen Teams gehören neben der Schulsozialarbeit ebenso die Schulpsychologie oder auch die Schulgesundheitsfachkräfte, die an 26 Grundschulen in besonders herausfordernden Lagen im Einsatz sind. Ebenso stärkt das Startchancen-Programm, das in diesem Schuljahr angelaufen ist, gezielt multiprofessionelle Teams.
Darüber hinaus gibt es den Unterstützungsfond des Landes von jährlich zehn Millionen Euro, über den die Kommunen unter anderem Integrationshelferinnen und -helfer und Schulsozialarbeit finanzieren können. Die Entscheidung über die Verwendung dieser Landesmittel liegt auch hier bei den Kommunen, die davon auch Schulsozialarbeit finanzieren können. Außerdem beschäftigt das Land noch eigene sozialpädagogische Fachkräfte (rund 13,5 Vollzeitäquivalente), die an Berufsbildenden Schulen sowie Integrierten Gesamtschulen zum Einsatz kommen.
„Das Land stärkt die Schulsozialarbeit und unterstützt die Kommunen. Mehr Schulsozialarbeit hilft den Kindern, Familien und entlastet zugleich Schulleitungen und Lehrkräfte, damit sie sich noch stärker auf ihre pädagogischen Aufgaben konzentrieren können“, erklärt Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig.