Die Beschäftigten in Worms waren im Jahr 2019 öfter krankgeschrieben als im Landesdurchschnitt. Das geht aus Daten der Krankenkasse BARMER hervor. Der Krankenstand in der Nibelungenstadt lag bei 5,3 Prozent (Land: 5,1 Prozent, Bund: 5,0 Prozent). „Das bedeutet, dass an einem durchschnittlichen Kalendertag von 1.000 Beschäftigten 53 arbeitsunfähig gemeldet waren“, erläutert Christina Hindel, Regionalgeschäftsführerin in Worms.
Auf jeden Beschäftigten mit Wohnsitz in Worms entfielen rechnerisch 19,3 gemeldete Arbeitsunfähigkeitstage (Land: 18,5 Tage, Bund: 18,3 Tage). Im Vergleich aller 413 Landkreise und kreisfreien Städte in Deutschland ergibt dies Platz 153. Jeder Beschäftigte in der Stadt meldete sich im Durchschnitt 1,3 Mal arbeitsunfähig. Hindel sagt: „Hauptursache für die Krankschreibungen in Worms waren Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems. In keinem der 36 rheinland-pfälzischen Landkreise und kreisfreien Städte wurden mehr Arbeitsunfähigkeitstage wegen Atemwegserkrankungen gezählt.“
Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems wie zum Beispiel Rückenschmerzen verursachten bei jedem Beschäftigten aus Worms 4,3 Tage von Arbeitsunfähigkeit. Es folgen psychische Leiden wie etwa Depressionen Krankheiten (3,1 Tage) und Atemwegserkrankungen wie zum Beispiel akute Infektionen der Atemwege, Bronchitis oder Erkältungsschnupfen (2,9 Tage). Das waren die drei häufigsten Ursachen für Krankmeldungen. Für ihre Analysen hat die Krankenkasse die Arbeitsunfähigkeitsmeldungen der 196.000 bei ihr in Rheinland-Pfalz versicherten Erwerbspersonen herangezogen und repräsentativ für die Bevölkerung der Landkreise und Städte anonymisiert ausgewertet.
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