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  • Mi., 17. Januar 2018, 12:56 Uhr
    Bürgermeister Abstein erhält Schreiben vom DLR / Realisierung noch 2018

    Lang ersehnter Radweg kommt

    Gute Nachrichten. Grünes Licht für den lang ersehnten Radwegs parallel zur L 440. Grafik: VG Eich


    Eine erfreuliche Nachricht erhielt Bürgermeister Maximilian Abstein vom Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR). Wie DLR-Gruppenleiter Frank Schmelzer mitteilt, soll der Radweg nördlich der L 440 zwischen Einmündung zur B9 und der Ortsgemeinde Eich noch dieses Jahr fertiggestellt werden. Abstein setzt sich seit längerer Zeit für die Realisierung des lang ersehnten Radwegs parallel zur L 440 ein. „Die starken Geschwindigkeitsunterschiede zwischen Radfahrern und landwirtschaftlichem Verkehr sowie einigen Autofahrern dort führen immer wieder zu riskanten Überholvorgängen. Durch den Bau des Radwegs sollen vor allem gefährliche Situationen für Fahrradfahrer vermieden werden. Der Wunsch nach dieser Radwegeverbindung besteht bereits seit 1996. Der Bau konnte aber bisher aufgrund fehlender Finanzmittel im Landeshaushalt nicht umgesetzt werden. Jetzt, 22 Jahre später, wird es endlich Realität”, erklärt Abstein die Verzögerung, „denn im Rahmen der Flurbereinigung stehen die erforderlichen Mittel endlich zur Verfügung“. Da der Radweg entlang der Landesstraße geführt wird, ist das Land für den Bau zuständig. Die Mittel hierfür seien aber aufgrund der Schuldenbremse und zahlreicher Anträge im Land in den vergangenen Jahren nur sehr begrenzt gewesen.

    Gefahrenstelle immer Dorn im Auge

    Auch Ortsbürgermeister Klaus Willius stimmt die Zusage des Landes froh, denn die Gefahrenstelle war ihm schon immer ein Dorn im Auge: „Durch die Baumaßnahmen wird es für alle Verkehrsteilnehmer sicherer werden und die neue Verkehrsführung bekommt eine ganz andere Qualität!“ Die Kartierungsarbeiten sind bereits vorgenommen worden. „Um mit den Bauarbeiten im Herbst beginnen zu können, müssen nun die dazu erforderlichen Rodungsarbeiten bis Ende Februar beendet sein”, bestätigt Schmelzer im Schreiben. Abstein hofft, dass der Radweg dann im Spätherbst schon genutzt werden kann. Mit dieser Verbindung erfolgt auch die notwendige Erschließung des Rheinufers mit seiner Fähranbindung zum bestehenden Radweg entlang der B 9. Des Weiteren soll noch eine Querungshilfe für die Bewohner des Sandhofes zur Bushaltestelle an der L 440 entstehen. Die Eigentümer der anliegenden Grundstücke wurden vorab informiert und werden entsprechend entschädigt, das Land wird die Kosten tragen.

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