
In den kommenden Tagen und Wochen nimmt die Stadt Worms erneut eine Vielzahl an Menschen, die in ihren Heimatländern vor Krieg, Terror und Gewalt flüchten mussten, auf. Unterstützung erhalten diese Flüchtlinge sowie alle anderen Zuwanderer bei ihren ersten Schritten in Deutschland, aber auch bei einem längeren Aufenthalt, von der Arbeiterwohlfahrt-Migrationsberatung. In Worms bietet die Sozialarbeiterin Habibe Yamaner im Auftrag des als Träger kostenfrei Beratungen zum Zuwanderungsgesetz, Sozialleistungen, familiären Problemen, Anerkennungsverfahren, Wohnungssuche und jeglichen Bewerbungsverfahren an. „Ich möchte die Menschen aktiv und individuell auf dem Weg in ihr neues Lebensfeld begleiten“, sagt Yamaner, die Integration als „langfristigen Prozess zur gleichberechtigen, gesellschaftlichen Teilhabe“ ansieht.
Grundlage einer jeden Zusammenarbeit sei laut der Sozialarbeiterin das Erlenen der deutschen Sprache. Je besser ein die Sprache des Landes beherrsche, desto größer sei die Chance sich in einer angemessenen Zeit zu integrieren und Herausforderungen zu meistern, so ihr Credo. Das gelte für frisch angekommene Flüchtlinge und bereits länger in Deutschland lebende Zuwanderer gleichermaßen. Aus diesem Grund motoviert sie mit Hilfe ihres großen Netzwerks jeden Hilfesuchenden dazu, Integrations-und Sprachkurse zu besuchen. Obwohl sie und ihr Team an Ehrenamtler vor dem Hintergrund der weltweiten Krisenherde seit vielen Monaten ihre Kapazitäten erreicht und eigentlich sogar schon fast überschritten haben, kümmert Yamaner auch weiterhin um jeden Hilfesuchenden. „Die Zahl der Beratungen steigen und steigen“, berichtet sie mit Blick auf Schwerpunktthemen wie Arbeitslosigkeit und Sprache. Deshalb ist sie aktuell vor allem auf der Suche nach Ehrenamtlern, die bei der persönlichen Betreuung und dem Ausbau des Wormser Helfernetzwerks mit anpacken.
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