Mo., 01. Juli 2013, 08:00 Uhr
Lärmschutzmaßnahmen an der Rheinschiene
Nachweislich beeinträchtigt ein hoher Lärmpegel die Gesundheit von Menschen. Laut Presseberichten hat deshalb die Bahn am Mittelrhein 20 Millionen Euro für den Lärmschutz investiert.
„Auch in Rheinhessen hat der Güterverkehr auf der Schiene zugenommen und damit die Lärmentwicklung“, betont MdL Kathrin Anklam- Trapp (SPD) und fragt bei der Landesregierung nach der Situation in ihrem Wahlkreis, insbesondere zu Lärmschutzmaßnahmen an der Bahnstrecke Nierstein, Oppenheim, Dienheim, Guntersblum, Alsheim, Mettenheim und Osthofen.
Lärmschutzvorrichtungen an Zügen, Schienen, Weichen und Maßnahmen, die den Bahnlärm reduzieren sollen, sind in den vergangenen Jahren immer wieder erfolgt und werden weiterhin in einer so dicht besiedelten Region wie Rheinhessen gefordert.
Eine der Fragen der Abgeordneten Anklam-Trapp an die Landesregierung ist, ob davon ausgegangen werden kann, dass der Güterverkehr an der Rheinschiene in den nächsten Jahren zunimmt, beziehungsweise welche Prognosen dazu vorliegen.
„In der Vergangenheit sind bereits erhebliche Mittel in den Lärmschutz der betroffenen Gemeinden geflossen, nun mochte ich Auskunft darüber, welche Maßnahmen im Einzelnen durchgeführt wurden und wie diese beziffert werden können“, so die Politikerin. Außerdem wird gefragt, ob weitere Lärmschutzmaßnahmen derzeit in Planung sind, und wenn ja, mit welchem Planungsstand.
„Wird die Landesregierung gemeinsam mit der Bahn und dem Bund in den genannten Gemeinden eine Machbarkeitsuntersuchung in Auftrag zu geben? Mit welchen technischen Mitteln kann es zur Reduzierung von Bahnlärm kommen und wie stellt sich die Aufteilung der Kosten dar?“ Auch dazu erwartet Anklam-Trapp in Kürze eine Antwort.