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  • Mo., 26. Juni 2017, 12:17 Uhr
    Die Gartenpforte in die Metropolregion ist eröffnet / Worms mit Heylshofpark, Schlosspark Herrnsheim und Karl-Bittel-Park (Pfrimmpark) beteiligt

    Lauschige Lauben, schattige Pfade

    Prunkvolle Blütenmeere und filigrane Wasserspiele, würzige Kräuterdüfte und malerische Farbkompositionen, lauschige Lauben und schattige Pfade, fernöstliche Ästhetik und barocker Putten-Charme –Gärten faszinieren seit alters her den Menschen. Nun haben sich die Kultur-Touristiker der Metropolregion Rhein-Neckar zusammengetan und eine „Gartenpforte in die Metropolregion“ geöffnet. Die unterschiedlichsten Garten-Reiche, in sieben Städten der Metropolregion gelegen, laden gemeinsam ein in die „stillen Paradiese vor Ihren Haustüren“, wie es in der so informativen wie anschaulichen Broschüre heißt. Diese kam nun rechtzeitig zum Sommer 2017 heraus und lädt nach Bensheim, Ladenburg, Lorsch, Mannheim, Schwetzingen, Weinheim und Worms ein. Die Stadt Worms beteiligt sich am Projekt „Gartenpforte in die Metropolregion“ mit dem Heylshofpark, dem Schlosspark Herrnsheim und dem Karl-Bittel-Park (Pfrimmpark). „Die drei historisch bedeutsamen Parkanlagen charakterisieren die Vielfalt unserer „grünen Stadt“, die gerade in den Sommermonaten ihre blühende und wohlduftende Pracht an vielerlei Orten in der City und den Stadtteilen entfaltet“, lädt Oberbürgermeister Kissel die Bürger der Metropolregion zum Besuch der Wormser „Gartenwelten“ ein.

    Den Schritt in grüne Oasen lenken

    Alle Gärten sind öffentlich und bis auf zwei unentgeltlich zugänglich. Sie sollen - „kleinteilig oder prächtig“ - die Besucher „gefangen nehmen durch den Zauber ihrer Kompositionen, die Vielfalt ihrer Ausformungen, die Geschlossenheit der jeweiligen Garten-Welten“. Die Auswahl der Gärten ergab sich zum einen durch das jeweilige Interesse der beteiligten Kommunen. Doch ebenfalls sollte die Natur selbst und nicht eine Nutzungsabsicht oder die Repräsentation im Zentrum stehen. Und auch der typische Gartencharakter sollte gewahrt sein, also eine gewisse Intimität und die Idee von Erbauung und Komposition. „Wir wollen inmitten unserer polyzentrischen, verkehrsreichen und geschäftigen Region den Schritt lenken in grüne Oasen. Damit werden die unterschiedlichsten Gestaltungsentwürfe und Naturideale durch die Jahrhunderte, ja Jahrtausende erlebbar. Und ebenso eine Fülle von Kulturleistungen, ästhetischer Ideale und Vorlieben quer durch die Geschichte“, so die Initiatoren. „Bei weitem nicht der einzige, aber ein wunderbarer Schatz, den die Metropolregion Rhein-Neckar zu bieten hat.“ Die Gartenpforte ist sowohl aus kultureller als auch aus touristischer Sicht eine Bereicherung für die Bevölkerung und für deren Gäste. „Und schließlich ist die Gartenpforte ein Angebot, das die Stärke unserer Metropolregion fokussiert: nämlich die Vielfalt der unterschiedlichsten kulturellen Ansätze in einem höchst abwechslungsreichen Miteinander.“

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