Kunstausstellung des psychoonkologischen Gesprächskreis ist derzeit in der Sparkassen-Hauptstelle zu sehen
„LEBEN – mit und nach der Diagnose Krebs“
Der Gebietsdirektor der Sparkasse Worms-Alzey-Ried, Thorsten Koch, der Künstlerische Leiter des Gesprächskreises, Friedrich Raudausch (von links) und Dr. Myriam Siry-Gredigk, Oberärztin in der Frauenklinik des Klinikum Worms (ganz rechts).
Wohl keine Diagnose löst einen solchen Schock bei Patienten und deren Angehörigen aus, wie Krebs. Ist die Schockstarre erstmal überwunden, gilt es, sich auf die geänderten Lebensverhältnisse einzustellen.
Kunst kann dabei ein Weg sein, die extreme seelische Belastung zu meistern. So gründete die Frauenklinik des Klinikums Worms im Jahr 2005 das Projekt „LEBEN - mit und nach der Diagnose Krebs“. Die Idee war, die schulmedizinische Behandlung mit einer psychosozialen Betreuung zu verbinden.
Seit 2006 begleitet die Oberärztin Dr. Miryam Siry-Graedigk medizinisch das Projekt. Für die Gestaltungstherapie ist seit 2011 der Künstler Friedrich Raudasch mit im Team.
Ausstellung soll Mut machen
„Die Ausstellung soll Mut machen. Mut zum Leben mit und nach der Diagnose Krebs“. Mit diesen Worten eröffnete am Dienstagabend der Gebietsdirektor der Sparkasse, Thorsten Koch die Ausstellung der großformatigen Bilder und kleinen Töpfereien.
„Durch Mal- und Gestaltungstherapie können psychische Kräfte mobilisiert werden, die auch körperliche Ressourcen freisetzen und so die Regeneration fördern“, erläuterte die Oberärztin Dr. Myriam Siry-Graedigk bei der Begrüßung der Gäste.
Das das Leistungsspektrum der Frauenklinik auch noch eine musikalische Seite beinhaltet, bewies die Ärztin Dr. Melanie Schwanebeck, die mit ihrem Gesang die Ausstellung umrahmte.
Die Ausstellung des Gesprächskreises ist noch bis 23. Dezember 2016 während der Öffnungszeiten der Hauptstelle des Kreditinstituts zu besichtigen.
BU: