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Mi., 24. Juni 2015, 13:53 Uhr
MdL Anklam-Trapp ist beim Verein zur Förderung der ambulanten Palliativversorgung Rheinhessen/Pfalz e. V. (SAPV) zu Gast
Lebensqualität schwerstkranker Menschen verbessern
MdL Anklam-Trapp (2. von rechts) gemeinsam mit dem ersten Vorsitzenden Dr. Oswald Burkhard (links), sowie seine Kolleginnen Ute Belzer (2.von links) und Petra Tiedtke (rechts).
Der Bedarf an würdiger Betreuung und spezialisierter medizinischer Begleitung von schwerstkranken und sterbenden Menschen in ihrer häuslichen Umgebung ist in unserer heutigen Gesellschaft allgegenwärtig. In der Region Worms übernimmt diese Aufgabe der „Verein zur Förderung der ambulanten Palliativversorgung Rheinhessen/Pfalz e. V. (SAPV). Bei einem Besuch des neuen Stützpunkts im Wormser Ärztehaus unterstrich die SPD-Landtagsabgeordnete Kathrin Anklam-Trapp den hohen Stellenwert pflegerischer und ärztlicher Rufbereitschaften zur ambulanten Palliativversorgung für die Menschen in der Region.
„Der SAPV-Verein Rheinhessen/Pfalz hat sich etabliert und ist aus unserer Region nicht mehr wegzudenken“, berichtete Anklam-Trapp aus zahlreichen Gesprächen mit Patienten und Angehörigen. Bei der aufsuchenden Behandlung von Patienten im fortgeschrittenen Stadium einer nicht heilbaren Erkrankung helfe die moderne Palliativmedizin dabei, Schmerzen zu lindern sowie Übelkeit und Atemnot zu begegnen, bekräftigte Anklam-Trapp ihre hohe Anerkennung für den unermüdlichen Einsatz des Netzwerkes.
Dank an Abgeordnete
Gleichermaßen dankten der erste Vorsitzende Dr. Oswald Burkhard sowie seine Kolleginnen Ute Belzer und Petra Tiedtke der Abgeordneten, die in ihrer Funktion als gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion bereits bei der Gründung des Netzwerks die Gespräche mit dem Ministerium und den Krankenkassen unterstützt hatte. „Ohne das hohe uneigennützige Engagement aller Beteiligten wäre es nicht möglich gewesen, dieses spezialisierte medizinische Behandlungsangebot in der Versorgungsregion zu etablieren“, freuten sich die Verantwortlichen über die erfolgreichen Verhandlungen.
Niemand wird abgewiesen Mit mehreren Stützpunkten, unter anderem in den Räumlichkeiten des Wormser Gesundheitsnetzes (WOGE), versorgt der SAPV-Verein Rheinhessen/Pfalz etwa 250.000 Menschen im Raum Worms, Rhein-Selz, Alzey-Worms und Kirchheimbolanden. Allein im vergangenen Jahr behandelte das Netzwerk in Zusammenarbeit mit speziell ausgebildeten Ärzten/Ärztinnen und Pflegekräfte mehr als 400 Patienten mit lebensbedrohlicher Erkrankung in den eigenen vier Wänden. Dabei gilt: Niemand wird abgewiesen! Die Kosten für eine Palliativversorgung zu Hause werden von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.