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  • Mi., 04. April 2018, 01:36 Uhr
    Alexandra Kamp und Maximilian Laprell sind im Kulturprogramm der Festspiele mit zwei Stücken zu erleben

    Leidenschaft per E-Mail

    Alexandra Kamp und Maximilian Laprell sind im Kulturprogramm der Nibelungen Festspiele an vier Abenden dabei. Foto: Bernward Bertram

    Von Vera Beiersdörfer | In der Romantikkomödie „Gut gegen Nordwind“ und der Fortsetzung „Alle sieben Wellen“ stehen, nach ihrem Auftritt im Jahr 2016, erneut Alexandra Kamp und Maximilian Laprell zusammen im Kulturprogramm der Nibelungen-Festspiele auf der Bühne.


    Die Bestsellerromane von Daniel Glattauer erzählen die Geschichte eines leidenschaftlichen Digitalflirts, eine berührende und temporeiche Romantik-Komödie. (Donnerstag, 26. Juli und Samstag, 28. Juli, jeweils  20 Uhr: „Gut gegen Nordwind“; Freitag, 27. Juli und Sonntag, 29.Juli, 20 Uhr: „Alle sieben Wellen“,im WORMSER; beide Stücke können unabhängig voneinander gesehen werden). Wir haben mit den beiden Schauspielern über Ihre Zeit bei den Festspielen und die Vorfreude auf diesen Sommer gesprochen.


    NK: Frau Kamp, Herr Laprell, wieder in Worms! Was treibt Sie erneut zurück auf die Bühne in der Nibelungenstadt?
    M.L.: Alexandra! Ihr unzügelbarer Elan und Ihre Energie. Es ist aber natürlich auch die Verbundenheit mit den Menschen hier und die gesammelten Erfahrungen.
    A.K.: Der gute Fisch (lacht)! Ich muss gestehen, dass ich als ich 2010 an einem tristen Regentag erstmals nach Worms kam, zunächst gar nicht von der Stadt begeistert war. Aber als ich die Menschen kennengelernt und zahlreiche schöne Ecken entdeckt hatte, war ich mit dem „Worms-Gen“ infiziert und komme seither immer wieder gern hierher. Die künstlerische Leitung Petra Simon und das gesamte Team der Festspiele sind mir mittlerweile ans Herz gewachsen. Ich bin begeistert, welch abwechslungsreiches Programm Petra Simon erneut rund um das eigentliche Stück auf die Beine gestellt hat!


    NK: 2016 waren Sie beide Teil des Festspiel-Ensembles, Sie Frau Kamp bereits 2010 und auch vergangenes Jahr, was haben Sie aus dieser Zeit mitgenommen? Was wünschen Sie sich für Ihre Aufführungen im Kulturprogramm?
    A.K.: Wir wünschen uns natürlich ein volles Haus an allen vier Abenden.
    M.L.: Mitgenommen habe ich die Erinnerung daran, dass der Wormser Sommer gut zu uns war. Wir hoffen wieder auf laue Abende, die wir dann bei einem guten Rheinhessenwein im Heylshof ausklingen lassen können! (grinst).


    NK: Emmi und Leo kommen sich ganz unpersönlich per irrgelaufener E-Mail näher. Was denken Sie, macht den Reiz eines solchen Flirts aus?
    A.K.: Da ich mich noch nie digital verliebt habe, kann ich Ihnen diese Frage nicht beantworten. Ich mag das Theaterstück, weil es pointenreich ist und sehr berührt! Nicht umsonst wurde es in bereits 40 Ländern gezeigt. Es ist eines der herrlichsten Komödien seit „EMAIL FÜR DICH“!


    NK: Waren die Festspiele in Worms der Grundstein für Ihre weitere Zusammenarbeit?
    A.K.: 2016 war das Ensemble wirklich homogen. Wir waren wie eine große Familie. Die Chemie zwischen den einzelnen Familienmitgliedern hat einfach gestimmt. Das war toll, denn Theaterzeit ist Lebenszeit!
    Also ja, seit der Zusammenarbeit in Worms haben Maximilian und ich schon andere gemeinsame Projekte auf die Bühne gebracht. Am 17. April zum Beispiel sind wir bereits im Wormser Theater zu sehen. Mit Woody Allens MITTSOMNERNACHTSSEXKOMÖDIE. Und es gibt noch Karten!
    M.L.: „Gut gegen Nordwind“ haben wir bereits erfolgreich zusammen an Dieter Hallervordens Schlossparktheater in Berlin gezeigt. Die Fortsetzung „Alle 7 Wellen“ werden wir tatsächlich erstmals in Worms gemeinsam zum Besten geben. Wir stecken noch mitten in den Proben.


    NK: Wie bereiten Sie sich auf Ihre unterschiedlichen Rollen vor? Erkennen Sie sich zum Teil darin wieder?
    A.K.: Eben ganz unterschiedlich mit all den unterschiedlichen Facetten, die man als hoffentlich spannender Mensch mitbringt. Die Rolle der Emmi war mir, wie schon gesagt, anfänglich sehr fremd - aber genau dafür liebe ich meinen Beruf! Im Freundeskreis fand ich Frauen mit ähnlichen Wesenszügen. Übrigens alles Frauen, die ich sehr mag.
    M.L.: Meist findet eine Besetzung ja schon typgerecht statt. Aber wirklich spannend wird es doch erst, wenn man weg von seinen eigenen Mustern besetzt wird. Leo ist eher unschlüssig und zögerlich, das entspricht so gar nicht meinem Naturell.


    Service
    Umfassende Infos zu den Festspielen und dem diesjährigen Kulturprogramm gibt es unter www.nibelungenfestspiele.de.


    Tickets für die Hauptinszenierung sowie für alle Rahmenprogrammpunkte  gibt es im Vorverkauf u.a. beim Nibelungen Kurier, Prinz-Carl-Anlage 20, in Worms, sowie bei allen bekannten Ticket Regional-Vorverkaufsstellen.

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