
Unter dem Motto „Abenheim ist attraktiv und soll es auch bleiben!“ formuliert die Abenheimer CDU ihre Vision für den Vorort, und zwar weiterhin unter der Führung des CDU-Ortsvorstehers Mirko Weigand. So sieht es auch Stephanie Lohr, die das Amt bis Ende 2021 ausübte. „In Abenheim hat sich in den vergangenen Jahren sehr viel bewegt, die Abenheimer leben gerne hier“, sagt sie. Dank eines engagierten Ortsbeirats und der gedeihlichen Zusammenarbeit zwischen Ortsverwaltung, Stadtverwaltung und besonders auch mit sehr viel privatem Engagement. Diese Kooperationen seien großen Stärken, die es weiterhin zu erhalten und fortzuentwickeln gelte. „Präsent sein, sich kümmern und anpacken, wo Unterstützung gefragt ist“, so beschreibt Mirko Weigand seine aktuelle Aufgabe als Ortsvorsteher.
Was sich alles in den 20 Jahren bewegt hat, zeigt die Abenheimer CDU unter anderem anhand des neugestalteten Spielplatzes an der Festhalle, verbesserte Bustakte sowie der entwickelten und erschlossenen Baugebiete auf. Wie könne dann ein Abenheimer, der Ortsvorsteher werden will behaupten, 20 Jahre Stillstand und Wormser zweiter Klasse?
„Das ist ein Schlag ins Gesicht all jener, die an diesen vielen Projekten mitgearbeitet haben“, so Hans-Peter Weiler, der fast 30 Jahre Ortsvorsteher war und Abenheim im Stadtrat vertritt. Man könne es nur damit erklären, dass der SPD-Kandidat zwar schon einige Jahre in Abenheim lebe, sich aber erst seit kurzem mit den lokalen Themen befasse, sagt Michael Roth, CDU-Fraktionssprecher im Ortsbeirat.
Sicher gebe es viele Themen wie die Grundschule, die Renovierung der Festhalle oder Erschließung neuer Baugebiete, bei denen man auch gerne weiter wäre. Diese Großprojekte hängen insbesondere am städtischen Haushalt, langen Genehmigungsverfahren und stehen in Konkurrenz zu vielen weiteren dringenden Schul- und Infrastrukturprojekten in der Stadt. „Zur Wahrheit gehört hier auch, dass ich zu diesen Themen bis zur Wahl von Adolf Kessel mit einem SPD-Oberbürgermeister und einem SPD-Baudezernenten diskutieren musste“, so Hans-Peter Weiler, der bis 2020 das Amt des Ortsvorstehers inne hatte.
Richtig sei vielmehr, dass die Abenheimer gerne im Ort leben, dass es 25 Vereine gibt, die sich kontinuierlich ehrenamtlich engagieren, für Abwechslung und Unterhaltung sorgen und damit die Abenheimer Jugendlichen vorbildlich ins gesellschaftliche Leben der Dorfgemeinschaft einbinden; sowohl im Sport als auch im kulturellen Bereich. „Unser Kerweteam ist hierfür das beste Beispiel“, bestätigt Mirko Weigand.
Bereits vor über zehn Jahren wurde für Abenheim unter großer Beteiligung der Einwohner ein Leitbild entwickelt, das nach Angaben der örtlichen Christdemokraten in vielen Zielen umgesetzt wurde. Dieses gelte es fortzuschreiben. „Mit dem Stadtdörfer-Programm werden Karl-Heinz Eyrisch-Hemer und ich als Kümmerer hoffentlich viele Ideen entwickeln und Kräfte mobilisieren, um Abenheim weiterzuentwickeln“, so Weigand abschließend.
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