Gemeinsam mit Stiftung Lesen verteilt EWR wieder Bücher an die Kleinsten
Lesestart für Osthofen
EWR-Mitarbeiter Stephan Wilhelm, Bürgermeister Wolfgang Itzerodt (von links).
In Osthofen können sich noch mehr Familien auf Lesestart-Sets freuen, denn die Verteilung der Lesestart-Pakete durch EWR hat wieder begonnen. 100 Sets hatte Stephan Wilhelm von EWR alleine für die Wonnegau-Stadt mit im Gepäck, die er im Rathaus an Bürgermeister Wolfgang Itzerodt übergab. In der Infothek der Stadt Osthofen am Bahnhof können sich Familien mit einjährigen Kindern ihre persönlichen Lesestart-Sets abholen. „Nach der großen Nachfrage im vergangenen Jahr haben wir beschlossen uns wieder für Lesestart zu engagieren. So können wir konkret und direkt etwas für Familien in der Region leisten“, erklärte Stephan Wilhelm. Bereits im vergangenen Jahr unterstützte EWR Stiftung Lesen bei der Verteilung der Lesestart-Sets in den Gemeinden Rheinhessens.
Bildungschancen verbessern
Die Sets sind Bestandteil der bundesweit größten frühkindlichen Sprach- und Leseförderinitiative „Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Stiftung Lesen. Das Programm begleitet Kinder und Eltern in den entscheidenden frühen Lebensjahren und soll die Bildungschancen von Kindern ganz konkret und nachhaltig verbessern, Eltern zum Vorlesen und Kinder zum Lesen ermutigen. Im Rahmen von „Lesestart“ erhalten Eltern dreimal ein Lesestart-Set mit wertvollen Alltagstipps rund ums Vorlesen sowie einem Buchgeschenk für ihre Kinder, wenn diese ein, drei und sechs Jahre alt sind. Die aktuellen Lesestart-Sets für die Einjährigen enthalten unter anderem Kinderbücher, ein Tagebuch zum Sprechen- und Lesenlernen und viel Informationsmaterial zum Thema Vorlesen für Eltern. „Da bereits im Kleinkindalter die Grundsteine für die spätere Entwicklung und somit für die Bildungschancen eines jeden Kindes gelegt werden, freue ich mich über das Engagement der Stiftung Lesen und von EWR, denn in dieser wichtigen Phase unterstützen die Lesestart-Sets Eltern und Kinder entscheidend“, betonte Bürgermeister Itzerodt.
Noch mehr Kinder erreichen
Das von der Stiftung Lesen durchgeführte Programm wird vom Bundesbildungsministerium finanziert und die Materialien werden von vielen Kinder- und Jugendärzten während der U6-Vorsorgeuntersuchung an Eltern weitergereicht. Auf diese Weise kann mehr als die Hälfte aller Familien mit einjährigen Kindern in Deutschland von den „Lesestart“-Angeboten profitieren. Hierbei werden insbesondere die Kinder berücksichtigt, die in einem bildungsbenachteiligtem Umfeld aufwachsen und denen wenig vorgelesen wird. Damit noch mehr Eltern mit kleinen Kindern das Angebot nutzen können, kommen engagierte Unternehmen EWR ins Spiel. Denn der Energiedienstleister finanziert bereits im zweiten Jahr 2.800 Lesestart-Sets für ganz Rheinhessen. EWR sorgt zudem dafür, dass die Sets bei den Familien ankommen. „Mit der Stiftung Lesen als Partner können wir sicher sein, dass jeder eingesetzte Euro sinnvoll investiert ist und die Kinder erreicht“, erklärte Stephan Wilhelm.