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  • Fr., 26. Oktober 2018, 14:48 Uhr
    Schüler der Integrierten Gesamtschule in Osthofen erlaufen 1.794 Euro für UNICEF

    „Letzte Chance für eine Kindheit“

    Spendenübergabe in der IGS Osthofen.


    Zum Abschluss des fünften Schuljahres haben die Schüler der IGS Osthofen einen Schülerlauf gemacht und so von ihren Sponsoren insgesamt 3.588 Euro gesammelt. Die eine Hälfte wird für die Unterstufenabschlußfahrt verwendet, die andere ging zugunsten der UNICEF-Aktion „Letzte Chance für eine Kindheit“.
    Am Lauf haben alle 115 Kinder der fünften Klassenstufe teilgenommen. Es war ein voller Erfolg für alle Beteiligten, alle hatten viel Spaß und selbst Kinder, die normalerweise nicht viel Laufen, haben motiviert bei strahlendem Sonnenschein ganz viele Runden geschafft.
    Die eine Hälfte der Spendensumme geht zugunsten der Unterstufen-Abschlussfahrt und die andere Hälfte, 1.794 Euro, geht an die UNICEF-Flüchtlingsaktion „Letzte Chance für eine Kindheit“.
    Die Kinder waren voller Eifer bei der Sache und legten sich im Sommerriedstadion in Osthofen an einem sehr heißen Sommertag ins Zeug, viel mehr als es sich ihre Lehrer vorstellen konnten. Möglich wurden diese Leistungen unter anderem auch dadurch, dass Kollegen und Eltern mit tatkräftiger Unterstützung die Versorgung der Kinder übernommen haben, wofür sich die Schüler und Lehrer sehr bedanken.
    Jedes neunte Kind weltweit wächst in einem Krisengebiet auf.
    60 Millionen Menschen sind auf der Flucht. „Kinder machen rund die Hälfte der weltweiten Flüchtlinge aus – aber ihre Not und ihre besonderen Bedürfnisse werden viel zu oft übersehen“, sagt Dorothea Spille, stellvertretende Leiterin der UNICEF-Arbeitsgruppe Worms, die zur Vorbereitung der Schüler einen Vortrag über die Arbeit von UNICEF in den Flüchtlingsgebieten hielt. „Und seit dem Lauf im letzten Jahr ist die Lage in vielen Regionen, durch die Kriege und Vertreibungen, noch schlimmer geworden. Deswegen freuen uns wir uns bei UNICEF um so mehr, wenn Kinder anderen Kindern in der Welt helfen können“.
    UNICEF will unter anderem erreichen, dass Kinder in Krisengebieten zur Schule gehen können und psychosoziale Unterstützung haben. Schule bietet einerseits willkommene Ablenkung für die Kinder in den oft überfüllten Flüchtlingslagern, aber vor allem die Hoffnung, selbst eine bessere Zukunft gestalten zu können. So können zum Beispiel mit dem erlaufenen Geld fast 9 Schulen in der Kiste mit einer Grundausstattung für je 80 Schulkinder in Flüchtlingslagern bereitgestellt werden oder ganze 355 Schulranzen mit je einer Grundausstattung für einen Schüler zur Verfügung gestellt werden.

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