
Trotz denkbar schlechten Wetterbedingungen für einen Spendenlauf hielten die Schüler der fünften Klasse der Integrierten Gesamtschule in Osthofen tapfer durch und sammelten insgesamt 3264,30 Euro. Dabei geht eine Hälfte an die Schule selbst, zur Finanzierung einer Schulfreizeit der siebten Klasse. Und die andere Hälfte, ein Betrag in Höhe von 1650 Euro, geht an die UNICEF-Aktion „Letzte Chance für eine Kindheit“.
An dem Lauf, der jedes Jahr vor den Sommerferien stattfindet, nahm die gesamte fünfte Klassenstufe der IGS teil, insgesamt 110 Schüler. Tatkräftige Unterstützung bei Regenwetter boten Eltern und Lehrer, die mit Essens- und Getränkespenden die eifrigen Schüler versorgten und motivierten. „Für die Kinder ist der Spendenlauf eine Win-Win-Situation: sie finanzieren damit ihre eigene Skifreizeit in der siebten Klasse und lernen soziale Verantwortung, indem sie Kindern in Krisengebieten helfen", so Dorothea Spille. Die stellvertretende Leiterin der UNICEF-Arbeitsgruppe Worms bereitete die Schüler vor dem Spendenlauf mit einem Vortrag vor und betonte, dass Kinder rund die Hälfte der weltweiten Flüchtlinge ausmachen.
„Daher will UNICEF Kindern in Krisengebieten und Flüchtlingslagern die Möglichkeit bieten, zur Schule zu gehen, denn Schule bietet Ablenkung und bedeutet ein Stück Normalität“, erklärt Spille. Das gesammelte Geld wird UNICEF für acht „Schulen in der Kiste“ für je 80 Schüler in Flüchtlingslagern verwenden oder für 330 Schulranzen mit Stiften, einer Schiefertafel und zwei Heften.
Beitrag aus der Rubrik