KUNSTRAD: VfH-Frauenmannschaften zeigen gute Leistungen beim Curt-Liebich Pokal in Gutach / Deutsche Meisterschaften ab kommenden Freitag
Letzter Feinschliff
Der Kunstradsechser holte den konkurrenzlosen ersten Platz.
Beim Curt-Liebich Pokal in Gutach haben sich die VfH-Frauenmannschaften am Sonntag den letzten Feinschliff vor den am kommenden Wochenende anstehenden Deutschen Meisterschaften geholt. Bereits am Freitag waren die Sportlerinnen zum Trainingslager nach Ludwigshafen aufgebrochen, am Samstag ging es dann weiter in den Schwarzwald. Dort zeigte vor allem der Kunstradsechser, dass er topfit ist. Mit 183,43 Punkten kam die Mannschaft mit Lisa Born, Annika Furch, Sabrina Born, Jessica Neurohr, Hannah Rohrwick und Nora Erbenich nahe an ihre persönliche Bestleistung und holte den konkurrenzlosen ersten Platz.
Saubere Ausführung
Im Vierer Kunstradfahren konnte die erste Mannschaft nicht ganz an ihre Leistungen der vergangenen Wochenenden anknüpfen und musste gleich bei zwei Übungen hohe Punktabzüge hinnehmen. Mit 210,58 Punkten erreichten Hannah Rohrwick, Sabrina Born, Annika Furch und Nora Erbenich trotzdem ein gutes Ergebnis und Platz eins. Die vereinseigene zweite Mannschaft mit Jessica Neurohr, Lisa Schön, Lena Seibel, Laura Kilian begann ihre Kür zunächst sehr gut, bei den angefahrenen „Sternen“ allerdings schlichen sich dann einige Unsauberkeiten ein, die gleich mehrere wertvolle Punkte kosteten. Mit ausgefahrenen 159,73 Punkten kam das Quartett auf Platz zwei. Eine sehr ansprechende Kür zeigte der Einradvierer mit Lea Seibert, Lena Seibel, Lisa Schön, Jessica Neurohr. Mit einer sauberen Ausführung gaben sie dem Kampfgericht nur wenig zu tun und kamen auf sehr gute 145,38 Punkte.
Titelverteidigung anvisiert
Nun gilt es für die VfH-Teams bei den Deutschen Meisterschaften ab kommenden Freitag in Moers die Nerven zu behalten, wenn es um die jährliche Titelvergabe geht. Während der Sechser dabei die Verteidigung seines Meistertitels anvisiert, zählt auch der erste Kunstradvierer zu den heißen Medaillenkandidaten. Der zweite Kunstradvierer und der Einradvierer liegen in ihrem ersten Elitejahr gut auf Kurs und kann nach bereits guten Ergebnissen in den Qualifikationen in jedem Fall unter den Top Fünf mitfahren.