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  • Do., 28. März 2019, 11:49 Uhr
    Am Samstag, dem 30. März, um 18 Uhr, spielt der HSG Worms gegen den HV Vallendar

    Letzter Schritt für Klassenerhalt

    Nach zwei erfolgreichen Heimspielen steht für die Handballer der HSG Worms das nächste Auswärtsspiel in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar an. Samstagabend gastieren die Wormser Drachen beim arg im Abstiegsstrudel steckenden HV Vallendar. Aktuell trennen beide Mannschaften sieben Punkte und mehrere Plätze in der Tabelle. Vallendar braucht die Punkte dringend, um sich tabellarisch in sicherere Regionen als den drittletzten Platz zu schieben. Worms kann die Punkte sehr gut gebrauchen, um die Löwen vom Mallendarer Berg endgültig hinter sich zu lassen. „Wir haben in den letzten Wochen große Schritte im Kampf um den Klassenerhalt gemacht. In Vallendar können wir den letzten Schritt machen, die Trauben beim HVV Hängen allerdings aus den verschiedensten Gründen sehr hoch“, sagt HSG-Trainer Marco Tremmel.


    Ersatzgeschwächt durch Ausfälle
    Wenn der Reisebus sich am Samstag auf in Richtung Koblenz macht, werden einige Sitzplätze leer bleiben. Der jüngste Heimerfolg gegen Kastellaun/Simmern wurde teuer bezahlt. Gleich drei Spieler haben sich verletzt und fallen gegen die Löwen definitiv aus. Rechtsaußen Luca Steinführer muss mindestens zwei Wochen aufgrund eines Muskelfaseranrisses pausieren, Moritz Brestrich hat sich einen Finger zertrümmert und fehlt Minimum drei Wochen. Bei Torwart Jan Gabrys, der ohne Fremdeinwirkung zu Boden ging, steht eine genaue Diagnose noch aus. Es besteht allerdings die Hoffnung, dass die Verletzung weniger schwer ist als zunächst befürchtet. „Es ist wohl nicht gerissen oder schwer beschädigt. Aber er wird uns die nächsten Wochen fehlen“, informiert Marco Tremmel, der den Kader aufgrund der Verletzungen umbauen muss. Für’s Tor wird Maximilian Noss in den Kader nachrücken, im Feld kehrt Youngster Jonas Beyer zurück in die Mannschaft und auch Jonas Kraft aus der zweiten Welle wird erneut für die Oberliga-Mannschaft auflaufen. „Auch wenn die Ausfälle natürlich bitter sind, kommen gute und motivierte Jungs nach. Wir müssen es mit dem Personal richten, das zur Verfügung steht.“ Die angespannte Personallage auf Wormser Seite dürfte dem Gegner grundsätzlich entgegenkommen. „Dadurch sind sie in meinen Augen erst recht der Favorit. Vallendar hat ein Heimspiel, wir treten ersatzgeschwächt an.“


    Kein leichter Gegner
    Dass die Vallendarer Löwen trotz Abstiegskampf jederzeit dazu in der Lage sind die Wormser Drachen zu schlagen, das hat die Mannschaft beim Vorspiel in Worms gezeigt. Damals siegten die Löwen, weil sie Konsequent die Wormser Schwachstellen in der Defensive bearbeiteten. Vor allem auf den Außenpositionen aber auch aus der Distanz kam Vallendarer immer wieder spielerisch leicht zum Torerfolg. „Das müssen wir besser machen, wenn auf dem Mallendarer Berg dagegenhalten wollen“, unterstreicht Marco Tremmel und fordert von seiner Mannschaft eine kompakte Defensivleistung und absolute Konsequenz im Angriff. „Der Gegner wird uns vom Anpfiff weg massiv unter Druck setzen. Diese Partie wird auch jede Menge Kopfsache sein. Wir müssen und wollen einen kühlen Kopf bewahren und mit heißem Herz dagegenhalten.“ Bei der Auswärtsfahrt ins Rheinland hofft der Wormser Trainer auch auf lautstarke Unterstützung von der Tribüne. Der Bus fährt am Samstag, dem 30. März, um 14 Uhr in Speyer und um 14:45 Uhr an der Herrnsheimer Sparkasse ab.

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