So., 06.09.2026
Die Gratiszeitung für Worms und das Nibelungenland
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Do., 17. November 2022, 16:59 Uhr
    WORMS: Stationäres Hospiz im ehemaligen Hochstift-Krankenhaus eingeweiht

    Lichtblick, Sternstunde, Meilenstein für Region

    Während in der geräumigen Wohn- und Essküche sich zahlreiche Gäste austauschten, freuten sich Vertreter der Kirche, der Stadt sowie der Träger über den ersehnten, baldigen Beginn des stationären Hospiz. Foto: Florian Helfert


    Dank, Freude und noch mehr Dank: Am Mittwochnachmittag konnte das stationäre Hospiz im Wormser Hochstift eingeweiht werden. Nach siebenjähriger Planungs- und Bauzeit sollen nun im Laufe der kommenden Woche die ersten Gäste einziehen können. Bei einem Gottesdienst im Dom wurde deutlich, auf wie viel Unterstützung es bis zur offiziellen Eröffnung bereits gestoßen ist – und immer noch stößt.

    Einig waren sich alle Redner darüber, mit dem Hochstift einen „idealen Standort im Herzen der Stadt“ gefunden zu haben – und mit ihrem Dank an unzählige Helfer auf der mehr als 100-zeiligen Gästeliste, im Speziellen Georg Diederich, der sich als damaliger Caritasdirektor unermüdlich eingesetzt hatte, sowie an die Vorsitzende des Fördervereins der ökumenischen Hospizhilfe e.V., Landtagsabgeordnete Kathrin Anklam-Trapp, die gemeinsam mit ihrem Vorstand unermüdlich um Spenden für das Großprojekt wirbt.

    Als „Lichtblick und Sternstunde“ bezeichnete Dekanin Jutta Herbert die Einweihung und erinnerte daran, dass in einem Hospiz „nicht nur geweint und gestorben, sondern auch gefeiert und gelacht wird – so, wie es die Gäste brauchen“. Dank Architekt Jörg Deibert und dessen Team habe das Hochstift seinen früheren Krankenhauscharakter verloren, freute sich Dompropst Tobias Schäfer. Zudem kündigte er an, dass nach dem Gottesdienst Aloisia Hartmeiers Kunstwerk „Der Lebensbaum“ symbolisch ins Hospiz getragen werde, wo es einen dauerhaften Platz finden werde. Auch das gleichnamige Nonnenmacher-Kunstwerk, das früher im Eingangsbereich des Hochstifts zu sehen war, bleibt dem Hospiz erhalten.

    Hochstift wieder sinnvoll und nachhaltig genutzt

    „Viel Kraft, Zeit und Energie“ habe das Projekt abverlangt, erinnerte Klaus Engelberty, Vorsitzender der Ökumenischen Hospizhilfe. Bürgermeisterin Stephanie Lohr überbrachte die Grüße der Dom- und Lutherstadt und nannte das Hospiz einen „Meilenstein für Worms und die Menschen in der Region“. Damit erfahre das ehemalige Hochstift „eine mehr als sinnvolle und zudem noch nachhaltige Nutzung“, weil eben kein Neubau auf einer grünen Wiese für das Hospiz entstehen musste.

    Fördervereinsvorsitzende Kathrin Anklam-Trapp ging noch einmal auf die Entstehungsgeschichte ein und richtete ihren Dank einmal mehr an Caritasdirektor a. D. Georg Diederich, „den Motor der Entscheidungsfindung“.

    Hospiz mit Leben füllen

    „Jetzt ist es an der Zeit, das Hospiz mit Leben zu füllen“, schloss Einrichtungsleiterin Verena Wolff den Grußwort-Reigen – und benutzte diese Formulierung ganz bewusst: „Es geht darum, noch einmal Leben und Fülle zu schenken. Seien Sie sich sicher, im Hospiz im Hochstift stehen der Gast und seine Wünsche jederzeit an erster Stelle.“

    Davon konnten sich die Einweihungsgäste beim anschließenden Empfang und einem Rundgang durch die hellen, freundlich und offen gestalteten Räumlichkeiten inklusive Dachterrasse selbst ein Bild machen.

    Beitrag aus der Rubrik

    » Worms und Ortsteile
    Anzeige Reifen Mast KN10123Anzeige Platten NOLLAnzeige Online StellenmarktAnzeige VHS
    Anzeige AmtsblattAnzeige Tip SüdhessenAnzeige das Wormser
    Anzeige Cecil Cycle KN18256Anzeige Klinikum Worms - Tag der offenen TürAnzeige Ticketshop