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  • Do., 11. Februar 2016, 18:27 Uhr
    Fachgespräch im Rathaus: Eltern könnten den Transport der Hort-Kinder selbst übernehmen, während die Stadt weiterhin das Umwelthaus zu Verfügung stellt

    Lösung für den „Hort im Grünen” in Sicht?

    Momentan zeichnet sich eine Lösung für die betroffenen Kinder ab. Foto: Gernot Kirch


    Das Deutsche Rote Kreuz werde noch in diesem Jahr zwei hoch defizitäre Kinderbetreuungseinrichtungen schließen müssen, war jüngst der Presse zu entnehmen. Betroffene Eltern hatten sich daraufhin zusammengeschlossen, um für den Erhalt, insbesondere dem „Hort im Grünen“, zu kämpfen. Auch die Stadt ist am Fortbestand des Hortes interessiert. „Der Hort im Grünen ist mit seinem besonderen Konzept eine Bereicherung für die Wormser Hortlandschaft und sollte deshalb, wenn möglich, erhalten bleiben“, betonte Sozialdezernent Waldemar Herder nun bei einem Gespräch im Rathaus, zu dem er alle Verantwortlichen eingeladen hatte.

    Gemeinsam mit Anke Marzi, stellvertretende DRK-Landesgeschäftsführerin, Eva Thull-Helder, DRK-Referentin für Kindertagesbetreuung, Annette Esselborn, Leiterin des DRK-Familienzentrums, Petra Dietz, zuständige Abteilungsleiterin im Rathaus für Kindertagesstätten, und Christine Ripier-Kramer, Leiterin des Bereichs Soziales, Jugend und Wohnen, erörterte der Sozialdezernent verschiedene Lösungsansätze zum Erhalt des Hortes.

    Fruchtbares Gespräch
    Das Gespräch sei fruchtbar gewesen, so Herder, es gebe Möglichkeiten, wie die Einrichtung weiterbetrieben werden könne. In einem nächsten Schritt soll nun das Landesjugendamt ins Boot geholt werden, um die Bedingungen für eine neue Betriebserlaubnis des Hortes auszuloten. Sollte es zu einer Einigung mit dem Landesjugendamt kommen, müssen die Rahmenbedingungen des Hortbetriebs modifiziert werden, um das hohe Defizit zu reduzieren.

    Eine Variante könnte hierbei eine künftige Neuregelung des Transports der 15 Schüler sein, die den Hort besuchen. Bisher holt das DRK die Kinder nach dem Unterricht an allen acht betroffenen Grundschulen ab. Das Angebot wird aktuell mit dem monatlichen Hort-Beitrag erhoben. „Alleine dieser Service verschlingt monatlich hohe Summen, die wir uns nicht mehr leisten können“, betonte Anke Marzi. Denkbar wäre, dass die Eltern den Transport der Kinder künftig selbst organisieren. Die Stadt würde bei einem Erhalt des Hortes weiterhin die Räumlichkeiten – das Umwelthaus im Erlebnisgarten – zur Verfügung stellen.

    In einem weiteren Gespräch mit den Elternvertretern präsentierten Stadt und DRK die ersten Lösungsansätze und stießen damit auf breite Zustimmung. „Wir sind guter Dinge, dass wir in enger Abstimmung mit dem Landesjugendamt eine einvernehmliche Lösung finden“, zieht Waldemar Herder Bilanz.

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