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  • So., 19. April 2026, 15:59 Uhr
    1. JUDO CLUB WORMS: Daniel Gorst feiert glanzvolles MMA-Debüt

    Löwenmut auf der größten Fitnessmesse der Welt

    Daniel Gorst (Mitte) und seine beiden Betreuer feierten dessen Sieg in einem MMA-Käfigkampf.

    Wenn die größte Fitnessmesse der Welt, die FIBO in Köln, ruft, ist die Kulisse ohnehin elektrisierend. Für Daniel Gorst von den Fighting Stallions (1. Judo Club Worms) wurde die Messe am vergangenen Wochenende jedoch zur Arena seines bisher größten sportlichen Triumphes: Sein Debüt im Mixed Martial Arts (MMA) bei der GMC OlympiX.

    Im Länderkampf gegen eine Auswahl aus Österreich wurde Gorst die 18. Begegnung des Tages zuteil. Sein ringerfahrener Gegner: Deni Khatuev. In der ersten Minute schien Gorst jedoch noch nach seinem Rhythmus zu suchen, während Khatuev direkt Druck aufbaute. Ein präziser High-Kick zum Kopf und ein anschließender Takedown brachten den Wormser früh in Bedrängnis. Doch bereits am Boden deutete Gorst sein Potenzial an, indem er gefährliche Bein- und Armhebel ansetzte, die sein Gegner nur mit Mühe verteidigen konnte.

    Wende kam mit Herzblut

    Die Pause nach der ersten Runde sollte zum Wendepunkt werden. Nach taktischen Anweisungen seiner Betreuer Michael Kraps und Patrick Alberti kehrte ein wie ausgewechselter Daniel Gorst in den Käfig zurück. Er fand nun deutlich besser in den Stand-Up und setzte dem Österreicher Schlagkombinationen zu. 

    Dramatisch wurde es, als Khatuev am Boden den Rücken von Gorst eroberte und einen Würgegriff ansetzte. In einer Situation, in der viele andere aufgegeben hätten, bewies der Wormser sein „Kämpferherz“: Er stemmte sich mitsamt seinem Gegner hoch in den Stand und schüttelte ihn durch einen gezielten Sturz ab.

    „Ground and Pound“

    Dieser Befreiungsschlag löste alle Fesseln. Gorst sicherte sich die Oberlage und dominierte seinen Gegner mit dem MMA-typischen Ground and Pound. Nach einer Serie platzierter Treffer, gegen die sich der Österreicher nicht mehr sinnvoll verteidigen konnte, schritt der Ringrichter ein und brach den Kampf vorzeitig ab. Sieg durch Technisches K.o.! Mit diesem Sieg steuerte Gorst einen entscheidenden Punkt zum Ländervergleich bei.

    „Wer so viel Herzblut investiert und mit solchem Löwenmut kämpft, hat sich diesen Sieg mehr als verdient!“ freuten sich Michael Kraps & Patrick Alberti (Trainer).

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