Marlon Kraus erhält von Projektleiterin Juliane Klatt einen Wertgutschein als Gewinner des Logo-Wettbewerbs „Worms-fuer-jugendliche.de"
Die Stadt Worms beschäftigt derzeit sechs Jugendliche im „Freiwilligen Sozialen oder Kulturellen Jahr“ (FSJ). Die Berufstarter haben sich für ihre Dienstzeit ein besonderes Projekt ausgedacht: eine eigene Homepage mit speziellem Angebot für die Wormser Jugend zu erstellen. Allerdings sollte das Konzept nicht „am Schreibtisch“ entstehen, sondern die Zielgruppe, die Jugendlichen selbst, waren und sind aktiv zum Mitmachen und Mitgestalten aufgefordert.
Zunächst galt es, ein einprägsames Logo für die Kampagne und die Internetseite „Worms für Jugendliche“ zu finden. Alle Jugendlichen waren aufgefordert, Vorschläge einzusenden. Der Gewinner steht nun fest: Der 23-jährige Gitarrist der Wormser Band „The Döftels“, Marlon Kraus aus Worms, gewann mit seiner Logo-Idee den Wettbewerb, sein Entwurf, ein moderner und einprägsamer Schriftzug, überzeugte die Jury.
„Ich freue mich sehr und hoffe, dass durch die Aktion noch mehr Jugendliche auf das neue Angebot aufmerksam werden“, so Kraus, der einen Wertgutschein in Höhe von 120 Euro für das Heinrich-Völker-Bad gewonnen hat und den er passenderweise an seinem 23. Geburtstag entgegennahm.
Auswahl aus 6 verschiedenen Preisen
Eine weitere Besonderheit des Wettbewerbs: Der Gewinner durfte zwischen insgesamt vier Preisen seinen Favoriten wählen. Zu gewinnen gab es unter anderem einen Ticketgutschein für frei wählbare Veranstaltungen und „Jazz & Joy“-Freikarten von der KVG, einen Gutschein im Wert von 120 Euro für das Heinrich-Völker Bad von den Freizeitbetrieben sowie zweimal zwei Freikarten für ein Spiel der Wormatia Worms.
Insgesamt war die Teilnahme am Wettbewerb äußerst gering, gerade einmal zwei Entwürfe wurden eingereicht. Die eigentliche Zielgruppe, die Jugendlichen selbst, konnten bislang weder über Aktionen an Schulen, das Verteilen von Flyern noch über Plakatierungen oder Facebook erreicht werden.
„Es wird zwar gelegentlich gemeckert, dass es zu wenig Angebote für Jugendliche gibt, wenn es dann aber gilt, welche zu schaffen, nimmt das Interesse schlagartig ab“, berichtet Projektleiterin Juliane Klatt von ihren Erfahrungen.
Oberbürgermeister Michael Kissel dankte dem Projektteam für dessen Einsatz und bat die jungen FSJler, sich nicht entmutigen zu lassen. 9Trotz der im ersten Anlauf geringen Resonanz will man im Rathaus weiter versuchen, alle Angebote speziell für Jugendliche auf der Internetseite www.worms-fuer-jugendliche.de zu bündeln.