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  • Do., 24. Juli 2014, 16:47 Uhr
    Sommerfest der Marinekameradschaft Worms am letzten Wochenende erfolgreich

    Lokalkolorit und Bundespolitik

    Rege Diskussionen beim Sommerfest der Marinekameradschaft Worms 1888 e.V. Von links: Klaus Marschall (Vorstandsmitglied MK-Worms), Hans-Jürgen Kuntz (Vorsitzender MK-Worms) und Bundestagsabgeordneter Marcus Held.


    Am letzten Wochenende hatte die Marinekameradschaft Worms 1888 e.V. zu ihrem diesjährigen Sommerfest geladen. Und dafür hatten sich die Kameraden um den ersten Vorsitzenden Jürgen Kuntz denn auch kräftig ins Zeug gelegt. Rund um das Vereinsheim in der Rheinstraße war eine kleine Zeltstadt aufgebaut. Die Aktiven des Vereins boten hier den Mitgliedern und Gästen ein breites Angebot an Speisen, Getränken und leckeren selbstgebackenen Kuchen. Weit über 200 Personen nutzen bei durchwachsenem Wetter dieses Angebot. Nachweislich schon seit über 100 Jahren veranstaltet die Marinekameradschaft im Juni/Juli eines jeden Jahres ihr Sommerfest. 

    Aber nicht nur für das leibliche Wohl war gesorgt. Regen Zuspruch fand auch als besonderer Event die  Rundfahrten auf dem Rhein zwischen Handelshafen und der Mündung des Lampertheimer Altrhein. Das Boot „Nibelungenland“ der Marinekameradschaft, zugelassen für 60 Personen, wurde von den  Vereinsmitgliedern Werner Reuters (Kapitän) und Jupp (Gustav) Krauss als Steuermann geführt. Auch hier konnte ein reger Zuspruch festgestellt werden, lag doch das Vereinsgelände und die Anlegestelle nur knapp 200 Meter auseinander.

    Aber nicht nur Lokalkolorit war angesagt. Es kam auch Besuch aus der Bundeshauptstadt. Der Wormser Bundestagsabgeordnete Marcus Held (SPD) hatte seinen Besuch zum Sommerfest angekündigt. Herr Held mischte sich unter die Besucher und stellte an den Vorstand auch Fragen über unserer Marinekameradschaft, dabei interessierte er sich besonders für die Historie der Marinekameradschaft, die Entwicklung der Kameradschaft und das Entstehen des Vereinsheims. Hierüber konnte ihm, Klaus Marschall, Mitglied im Vorstand, bestens Auskunft geben.

    Aber nicht nur die Vergangenheit interessierte den Bundestagsabgeordneten. Er wollte auch wissen, wie sich die heutigen Mitglieder der Marinekameradschaft zusammensetzen. Der erste Vorsitzende, Jürgen Kuntz, erklärte, daß sich die Vereinigung heute aus noch aktiven Binnenschiffern, Angehörigen der Handelsmarine, ehemaligen Angehörigen der Bundesmarine sowie aus an der Sache interessierten Wormser Bürgern zusammensetzt.

    Marcus Held betonte, dass die Vereine in unserer Region und deren Interessen ihm besonders wichtig sind, da diese in besonderem Maße zum gesellschaftlichen Zusammenleben beitragen. Die Marinekameradschaft Worms 1888 e.V. zeichne sich durch ihre aktive Vereinsarbeit aus und ist deshalb ein Vorbild in vielerlei Hinsicht. Zum Abschluss seines Besuches wünschte er dem Verein für die Zukunft alles Gute und immer „eine handbreit Wasser unter dem Kiel“.

    Insgesamt war der Vereinsvorstand mit dem Verlauf des Sommerfestes sehr zufrieden. Zeigte es sich jetzt doch, daß die neue Kurs des Vorstandes der richtige Kurs ist. Er kündige an, dass es zum Backfischfest am 6. und 7. September noch ein weiteres Wochenende unter dem Motto „Tag der offenen Tür“ geben wird.

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