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So., 22. Februar 2015, 21:09 Uhr
Nach der Heimpleite vom Freitag gegen die DEG unterliegen die Mannheimer Kufencracks mit desolater Einstellung auch am Sonntag
Lustlose Adler verlieren 2:5 gegen Krefeld
Enttäuschte Gesichter auf der Adler-Bank. Foto: Gernot Kirch
Von Gernot Kirch Die Mannheimer Adler haben am Wochenende zweimal verloren und stehen mit einem mickrigen Punkt vom Freitag da. Hatten viele Fans nach der schwachen Vorstellung vom Freitag im Heimspiel gegen Düsseldorf auf eine Wiedergutmachung am Sonntag in Krefeld gehofft, wurden dies Erwartungen bitter enttäuscht. Die Adler agierten erneut lustlos, zeigten keinen Biss, kein Zweikampfverhalten und haben zurecht mit 2:5 (0:1/2:1/0:3) gegen die Pinguine verloren. Die Krefelder überzeugten spielerisch zwar auch nicht, doch hat die Mini-Truppe aus der Seidenstadt wenigstens gekämpft. Und dies machte letztlich den Unterscheid aus. Man merkte der Partie deutlich an, dass Krefeld noch um den Einzug in die Pre-Play-Offs kämpft, während es für Mannheim um nicht mehr viel geht, denn die Cracks im blau-weiß-roten Dress sind bereits „durch“. Ob allerdings auf Platz eins wird sich in den letzten drei Partie der Punktrunde zeigen, denn Red Bull München ist den Adlern jetzt wieder gefährlich nahe gerückt. Sollte Mannheim aber am Mittwoch im Heimspiel gegen Straubing siegen, wäre den Adlern Platz 1 nicht mehr zu nehmen.
1.Drittel
Krefeld war von Beginn an die aktiver Mannschaft. Man spürte, dass es für sie noch um etwas ging und sie die Qualifikation für die Pre-Play-Offs erreichen wollte. Mannheim insgesamt zu blass und zu inaktiv. Die logische Konsequenz das 1:0 für die Pinguine in der 15. Minute durch Joel Perrault. Dies war auch der Stand zur Pause.
2. Drittel
Im zweiten Abschnitt steigerten sich Adler gewaltig, der verdiente Lohn, der Ausgleich zum 1:1 unentschieden in der 22. Minute durch Kai Hospelt. Nur drei Minuten später konnte Kai Hospelt mit seinem zweiten Tor gar zur 2:1 Führung für Mannheim treffen. Krefeld kämpfte sich aber wieder zurück und wurde stärker. Der Ausgleich zum 2:2 in der 37. Spielminute durch Tyler Beecky daher verdient. Mit dem 2:2 ging es auch in die Kabinen.
3. Drittel
Der letzte Abschnitt plätscherte lange relativ emotionslos dahin: Mannheim wollte nicht so recht und wirkte träge, die Krefelder konnten nicht so recht, da das Mini-Team nach den Strapazen der letzten Wochen konditionell am Limit war. Schließlich setzte sich aber Krefelds Siegeswille gegen Mannheims pomadige Lethargie durch. Zunächst traf in der 50. Minute Pinguin-Stürmer Istavan Sofron zur 3:2 Führung für die Seidenstädter. In der 58. Minute legte dann Christian Kretschmann zum 4:2 nach und Nicolas St. Pierre sorgte in 60. Minute mit seinem Schuss ins leere Mannheimer Tor zum verdienten 5:2 Endstand.