Was Katharina v. Boras Ehering mit Worms zu tun hat / Gesund im Rahmen von „Worms blüht auf“
„…Luther würd ich nehmen!“
Bei bestem Frühlingswetter zog Kaju am Samstag die Zuhörer in seinen Bann.
Der historische Bischofshof zu Worms befand sich am Nordportal des Domes. Dort am Schlossplatz, unmittelbar am ereignisreichen Ort wo Luther vor Kaiser und Reich gestanden hat, erzählt, liest, spielt Kaju (Arnulf Kaju Kienast) der Trauringflüsterer aus Worms die Geschichte des Ringes. Auf spannende und kurzweilige Art verknüpft Kaju das wenige historisch Überlieferte, welches wir von Luthers Ehefrau wissen. Wie sie als Kind ins Kloster abgeschoben wurde. Dort den Ring zur Vermählung mit Christus erhielt. Aus dem Kloster floh und die Frau des Reformators wurde.
Und das Luther seine Frau bisweilen „Herr Käte“ nannte. Dieses verbindet Kaju anekdotenreich mit der eigenen Familiengeschichte und der 100-jährigen Goldschmiedemeistertradition des Hauses Kienast am Schlossplatz.
„Gänsehaut löste bei Annette das Wort „Herr Käte“ aus, diese Anrede erinnert die selbstständige Wormserin an ihre eigenen Wurzeln. An „Oma Käte“ Käte Kienast-Bantau, die erste Frau Deutschlands, die eine eigene Goldschmiedemeisterklasse unterrichtete.