BRIEFMARKENSAMMLERVEREIN WORMS: Drei verschiedene Marken zu Ehren des 500-jährigens Reichstagsjubiläums angeboten
Lutherbriefmarken finden reißenden Absatz
Große Nachfrage nach den gestempelten Lutherbriefmarken. Foto: Markus Holzmann
Ausverkauft – so lautete das Fazit von Ernst Holzmann, dem Vorsitzenden des Briefmarkensammlervereins Worms e.V. am Ende des Aktionstages zum Verkauf der Lutherbriefmarke und des besonderen Poststempels am Jubiläumswochenende. Drei verschiedene Marken zu Ehren des 500-jährigens Reichstagsjubiläums hatte der rührige Wormser Verein in einer passenden 500er-Auflage bei der Deutschen Post in Auftrag gegeben. Nicht nur die Wormser Bürger haben zugegriffen, auch Lutherbriefmarkensammler quer durch Europa und sogar aus Kanada hatten im Vorfeld Marken und den Sonderstempel geordert, so dass man sogar die Anzahl der Marken, die pro Käufer abgegeben wurden, begrenzen musste, so Holzmann. Im Kontakt mit dem kanadischen Sammler wurde bekannt, dass auch die dortige Post das Jubiläum mit einem besonderen Stempel dokumentiert.
Mobile Postfiliale stark frequentiert
Stark frequentiert war auch die mobile Postfiliale, die die Deutsche Post aufgebaut hatte und in der die beiden Mitarbeiter, Doris Kölsch aus Pforzheim und der eigens aus Hamburg angereiste bundesweite Koordinator Dieter Stephan, tausende Male den Lutherpoststempel abschlagen mussten. Der Besuch von Dieter Stephan hatte noch einen weiteren Grund, konnte er doch bekanntgeben, dass im Oktober das Bundesfinanzministerium eine Briefmarke mit dem Thema „Nibelungensage“ ausgeben werde, so dass bereits erste Überlegungen für einen Aktionstag zur Präsentation besprochen werden konnten.