
Am jährlichen Girls’Day stehen allen Mädchen ab der fünften Klasse viele Türen in den Bereichen Technik und Naturwissenschaften, Forschung und Wissenschaft, Informatik und Handwerk offen. Auch bei EWR konnten gestern elf Mädchen in typische „Männerberufe“ hineinschnuppern. Nach einem stärkenden Frühstück am Morgen stand für den Nachwuchs zunächst der Besuch einer Umspannanlage an. Hier entdeckten die Mädchen, wie der Strom von Hoch- auf Mittelspannung gebracht wird.
Wieder zurück in der Ausbildungswerkstatt wurde es kniffelig: Die Besucherinnen versuchten sich daran, Platinen zu löten. Mit tatkräftiger Unterstützung von einigen technischen Azubis und Ausbilder Oliver Roth, brachten alle Nachwuchstalente ihr Windrad auf der Elektronikplatine zum Leuchten. Doch nicht nur Löten stand auf dem Programm: Wie echte Monteure bogen sie Kabel in verschiedene Formen und arbeiteten mit Schutzhandschuhen und Werkzeug. Zum Abschluss des Tages erklärte ihnen EWR-Mitarbeiter Thomas Singer in der Netzleitstelle, wie Techniker die Strom-, Gas- und Wassernetze überwachen und Störungen im gesamten Netzgebiet lokalisieren können.
„Männerberufe“ kommen gut an
Die Mädchen, zwischen zehn und dreizehn Jahre alt, kamen verteilt aus der ganzen Region, um EWR als Arbeitgeber kennen zu lernen. Die Begeisterung am Ende des Tages zeigte, dass sich auch junge Mädels in typischen „Männerberufen“ ihre Zukunft vorstellen können. „Wir wollen bei den Mädchen das Interesse an technischen Berufen wecken. Zum Beispiel bei den Elektronikern würden wir uns über weiblichen Zuwachs sehr freuen“, erklärte Oliver Roth. Und vielleicht legte der Girls’Day 2017 bei EWR ja tatsächlich den Grundstein für die eine oder andere technische Karriere.
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