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Mi., 22. Februar 2017, 23:54 Uhr
Die Adler schlagen ohne große Mühen die Schwenningen Wild Wings mit 4: 1 Toren und bleiben auf dem Platz an der Sonne
Mannheim mit souveränem Sieg im Baden-Württemberg Derby
Der Tor der Schwenninger (weiße Trikots) war in einem Art Dauerbelagerungszustand. Foto: Gernot Kirch
Von Gernot Kirch Die Mannheimer Adler gewannen am Mittwochabend souverän mit 4:1 (2:0/2:0/0:1) Toren im Baden-Württemberg Derby gegen die Schwenningen Wild Wings. Der Sieg der Adler war nie gefährdet. Von der ersten Minuten an waren sie „Herr im Ring“ und ließen den Schwarzwäldern nicht den Hauch einer Chance. Das Match war spätestens nach dem 4:0 im zweiten Abschnitt entschieden. Die letzten 20 Minuten waren belangloses Schaulaufen.
Mit dem klaren Erfolg haben die Mannheimer den ersten Tabellenplatz verteidigt. Der Fokus der Nordbadener liegt jetzt auf den letzten beiden Partien der Punktrunde am Wochenende. Zunächst müssen die Adler am Freitag nach Augsburg, ehe am Sonntag die Straubing Tigers um 14 Uhr in die SAP-Arena kommen. Anschließend fangen die Play-Offs an.
In der Partie Mannheim gegen die Wild Wings tat sich ein Klassenunterschied auf, Schwenningen agierte höchstens auf dem Niveau eines Zweitligisten. Und dies ist kein Vorwurf. Im Schwarzwald hat man einfach nicht das Geld der Top-Clubs aus Mannheim, Köln und München. Allerdings hätte man sich von den Wild Wings etwas mehr Engagement erwartet, denn schließlich ging es um die letzte theoretische Möglichkeit, um noch die Play-Offs zu erreichen. Aber Mannheim war einfach eine Nummer zu groß und die spielerischen Mittel der Schwarzwälder waren zu limitiert. So schlichen die Wild Wings am Ende mit hängenden Köpfen vom Eis, für sie ist am Sonntag die Saison definitiv vorbei, für Mannheim fängt sie hingegen erst richtig an.
Zur Chronologie
1. Drittel
Die Adler vom ersten Bully an dominierend. Schwenningen fand in der Offensive nicht statt. Es schien fast so, als würde Mannheim mit einem Mann mehr agieren, aber dem war nicht so, die Wild Wings fanden nur einfach kein Mittel, um sich aus der Umklammerung zu lösen. Das einzige was fehlte, war ein Tor. In der 6. Minute war es dann aber soweit und Adler-Verteidiger Carlo Colaiacovo traf zum 1:0 für die Cracks aus der Quadratestadt. In der 10. Minute folgte das 2:0 durch Adler-Kapitän Marcus Kink. Danach plätscherte die Partie recht emotionslos dahin. Selbst als die Wild Wings einen Mann mehr auf dem Eis hatten, waren die Adler torgefährlicher. Fazit: Eine deutliche, fast langweilige Angelegenheit für Mannheim.
2. Drittel
Im zweiten Abschnitt waren die Schwenninger zunächst etwas wacher und bemühten sich um den Anschlusstreffer. Aber mit dem 3:0 der Adler durch Ronny Arendt in der 28. Minute war der Elan der Wild Wings wieder dahin und es war Einbahnstraßen-Eishockey auf das Gehäuse der Schwarzwälder. In der 28. Minute schließlich das Tor zum 4:0 durch David Wolf. Fazit: Der ungleiche Wettstreit ging weiter bis zur 4:0 Führung
3. Drittel
Das dritte Drittel brachte keine fundamentale Änderung. Mannheim überlegen, nun allerdings mit angezogener Handbremse, Schwenningen zwar zaghaft bemüht, aber ohne Durchschlagskraft. Rund sechs Minuten vor Spielende gelang den Schwenningern noch der 1:4 Ehrentreffer. Fazit: Ein langweiliges Drittel ohne Höhepunkte und Emotionen.
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