Die Gratiszeitung für Worms und das Nibelungenland
Sie sind hier: Startseite » Sport » Mannheim unterliegt mit 1:5 in Nürnberg
Mi., 28. Dezember 2016, 23:26 Uhr
Die Adler konnten den Ausfall von Nationalkeeper Endras nicht kompensieren und verlieren die Top-Partie der DEL schon im ersten Drittel
Mannheim unterliegt mit 1:5 in Nürnberg
Adler Verteidiger Carlo Colaiacovo musste im Laufe der Partei verletzungsbedingt ausscheiden. Foto: Gernot Kirch
Von Gernot Kirch Die Mannheimer Adler unterliegen am Mittwochabend mit 1:5 (0:3/1:0/0:1) Toren bei den Nürnberg Ice Tigers das Top-Spiel in der DEL. Damit rutscht Mannheim in der Tabelle auf Rang vier ab und verliert die Fühlung zu Red Bull München und Nürnberg, die auf Position eins und zwei liegen. Der Sieg der Ice Tigers war verdient und für Mannheim heißt es jetzt Wunden lecken.
Drei haltbare Gegentore
Die Partie stand für die Mannheimer Adler von Beginn an unter keinem guten Stern, denn der in der bisherigen Saison überragende Nationalkeeper Dennis Endras fehlte in Nürnberg verletzungsbedingt. Für ihn musste Ersatz-Goalie Youri Ziffzer das Tor hüten. Und es kam, wie es kommen musste. Das Match hatte kaum begonnen, da gab in der 4. Minute der Nürnberger Daniel Syvret aus der rechten Halbdistanz einen Verlegenheitsschuss auf das Mannheimer Gehäuse ab und traf zum 1:0 für die Franken. Adler-Ersatztorwart Youri Ziffzer sah hier schlecht aus.
In der 9. Minute dann eine ähnliche Situation. Tiger-Stürmer Leonard Pföderl zieht aus halbrechts ab und trifft zum 2:0 für Nürnberg. Erneut war es ein Fehler von Youri Ziffzer. Ab dann verflachte die Partie, denn Mannheim war aufgrund des Rückstands geschockt und die Ice Tigers taten nicht mehr als sie mussten. Als die Franken dann gegen Endes des Abschnitts in Überzahl agieren konnten, schoss Marco Pfleger zum 3:0 ein. Und wieder sah Youri Ziffer nicht gut aus. Knapp zwei Minuten später zappelte der Puck zwar im Nürnberger Kasten, aber die Schiedsrichter gaben den Treffer nicht, obwohl er wohl regulär war. Tja, die Schiris in der DEL, dies ist so eine Sache.
Keine Wende im 2. Abschnitt
Im zweiten Drittel waren gerade einmal 24 Sekunden gespielt und Mannheim traf zum 1:3 Anschlusstreffer. Die Adler auch in der Folge bemüht und durchaus mit einer guten Leistung, aber ein Treffer gelang nicht. Und dies auch, weil die Ice Tigers stark verteidigten. Somit blieb es nach 40 Minuten bei dem Spielstand.
Faustkampf zum Abschluss
Die Mannheimer auch im letzten Abschnitt das optisch dominierende Team, aber ohne Durchschlagskraft und Glück im Angriff. Nürnberg konzertierte sich auf die Abwehr, „rührte Beton“ an und verwaltete geschickt die Führung. Die endgültige Entscheidung dann in der 54. Minute als Leonard Pföderl einen Konter zum 4:1 abschloss. Fünf Minuten vor dem Ende noch ein Faustkampf zwischen dem Mannheimer David Wolf und dem Nürnberger Brandon Proust. Brandon Segal macht zwei Minuten dem Spielende mit seinem Tor zum 5:1 den Sack endgültig zu.