
Manuel Wöllner verlässt mit sofortiger Wirkung die TSG Pfeddersheim. Bevor es zu wilden Spekulationen oder falschen Interpretationen kommt, möchte er sich persönlich zu seinem Ausscheiden aus dem Sportausschuss äußern. „Ich hatte dem Vorstand bereits vor Beginn der Vorbereitung mitgeteilt, dass die kommende Saison mein letztes Jahr bei der TSG sein wird. Diese Entscheidung hatte nichts mit Streit, Unstimmigkeiten oder einzelnen Personen zu tun, sondern ist vor allem meiner beruflichen Situation geschuldet“, erklärt Wöllner seinen Schritt.
„Wer mich kennt“, so Wöllner, „der weiß, wie viel Fußball und die TSG für mich bedeutet haben“. Normalerweise sei er bei nahezu jedem Training und jedem Spiel dabei, schaue sich Gegner an, wobei man ihn eigentlich auf jedem Sportplatz finden könne. „Fußball war und ist für mich eine große Leidenschaft. Allerdings bin ich momentan beruflich als Geschäftsführer der SAT Bedachung sehr stark eingespannt und betreue mehrere Baustellen und Projekte“, unterstreicht Zöllner seine Entscheidung.
„Bereits in den vergangenen Wochen habe ich gemerkt, dass ich dadurch immer weniger Zeit für den Fußball aufbringen konnte. In den kommenden Monaten wäre es sogar so weit gekommen, dass ich kaum oder gar nicht auf dem Sportplatz hätte sein können“, wandte sich Manuel Wöllner an die Mitglieder, Gönner und Fans der TSG.
Er musste für sich eine Entscheidung treffen. Wer Manu näher kennt, weiß genau, dass er seine Aufgabe immer mit vollem Herzen und mit der Zeit und Leidenschaft ausübte, die sie verdient. Deshalb hat er sich mit schweren Herzens dazu entschieden, seine Funktion als Vorsitzender des Sportausschusses mit sofortiger Wirkung abzugeben. Er möchte noch dazu betonen – dass er nicht im Streit geht und es kein böses Blut gegeben hat. Im Laufe der Jahre sind bei der TSG viele Freundschaften entstanden, und dafür ist er sehr dankbar.
Sein besonderer Dank gilt Rolf Emrich und Axel Kosubek, die immer hinter ihm gestanden haben. An das momentane Trainerteam und der gesamten Landesligatruppe geht ebenfalls der Dank und gleichzeitig die besten Wünsche für die Zukunft. Das gilt für den gesamten Verein – der TSG Pfeddersheim.