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  • Do., 08. Mai 2014, 10:26 Uhr

    MdB Marcus Held: Tag der Wirtschaft setzt Konzepte der Bundesregierung um

    Der Oppenheimer Stadtbürgermeister und SPD-Bundestagsabgeordnete Marcus Held.


    Eine stabile Wirtschaft in Deutschland und damit auch am Standort Worms setze eine intensive Förderung von Fachkräften zwingend voraus, so der Bundestagsabgeordnete Marcus Held (SPD). Anlässlich des Tages der Wirtschaft in der Nibelungenstadt verweist der Wirtschaftspolitiker darauf, dass in Berlin an Konzepten und deren Umsetzung zur Sicherung der Fachkräftebasis gearbeitet wird. „Als Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Energie wirke ich an dieser für die Zukunft unseres Landes so wichtigen Frage gerne mit und nutze hier die Erfahrungen unserer Unternehmen im Wahlkreis . „Ziel muss es sein, Deutschland als Wirtschaftsstandort auch für das produzierende Gewerbe und das Handwerk attraktiv zu behalten und somit Arbeitsplätze zu sichern.“, so Held.

    Geeignete Plattform für den Austausch zwischen Wirtschaft und den Fachkräften von morgen
    Die Job- und Bildungsmesse im Wormser ist in den Augen des Abgeordneten eine geeignete Plattform für den Austausch zwischen Wirtschaft und den Fachkräften von morgen. „Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels ist es eine Aufgabe von Politik und Wirtschaft, den Menschen die umfassenden Möglichkeiten aufzuzeigen.“, bekräftigt Held. Er hält gemeinsame Kampagnen und Netzwerke für zukunftsweisend. Denn von zahlreichen Unternehmensbesuchen weiß Held, dass eine engere Kooperation zwischen Unternehmen und Wormser Schulen angestrebt wird. Als vorbildliches Beispiel nennt der Parlamentarier den jüngst eingeweihten Cyber-Class-Room in der Westendschule.

    Hier habe Evonik eine begrüßenswerte Initiative ergriffen, um das Interesse an der Naturwissenschaft bei den Schülerinnen und Schülern zu wecken, so Held. Jedoch warnt der Abgeordnete davor die Problematik eines bevorstehenden Fachkräftemangels ausschließlich auf naturwissenschaftliche Berufe zu reduzieren: „Beim jüngsten Treffen der Kreishandwerkerschaft machten mich die Unternehmensvertreter auch darauf aufmerksam, dass sich junge Menschen momentan nur schwer für Pflege- oder Handwerksberufe begeistern lassen. Das macht deutlich, dass wir hier berufsfeldübergreifend arbeiten müssen.“

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