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  • Do., 06. Juli 2023, 00:58 Uhr
    Int. Schwimmfest: Schwimmer der SG Worms überzeugen trotz ungünstiger Trainingsbedingungen

    Mehr als 30 erste Plätze beim Poseidon-Wettkampf

    Punktbeste in der eigenen Jahrgangswertung: Dafne Stibenz und Lucia Horn (von links).


    Schwimmen in Worms ist zurück im Wettkampfkalender. Mit der neunten Auflage seines internationalen Schwimmfestes kehrte der SC Poseidon am Wochenende aus der Corona-Pause zurück. Mit rund tausend Startmeldungen verzeichnete der Wettkampf zwar nicht die Meldezahlen, die vor Corona erreicht wurden. Dennoch zog Matthias Pfeiffer als Sportlicher Leiter ein positives Fazit. Dies speziell mit Blick auf die eigene Mannschaft, kletterten doch knapp 50 Sportler der SG Worms auf die Startblöcke. Trotz schwieriger oder teils gar nicht vorhandener Trainingsmöglichkeiten gab’s reichlich Bestzeiten und mehr als 30 erste Plätze. Pfeiffer: „Alle haben die Situation angenommen und das Beste daraus gemacht.“

    Nicht mit gewohnter Schlagkraft
    Die gewohnte Schlagkraft hat die Mannschaft gleichwohl derzeit nicht. So wanderte der über die Ergebnisse der Staffelwettbewerbe vergebene Walter-Höllermann-Pokal diesmal nach Kaiserslautern. Und in den Ergebnislisten der Sprintrennen in der offenen Wertung blieb es für die SG Worms jeweils bei zweiten Plätzen über 50 Meter Brust für Jonas Arnold (31,52) und Florentine Heischling (37,39) sowie Lucia Horn über 50 Meter Freistil (29,62). Knapp dahinter durchbrach Dafne Stibenz mit 29,72 Sekunden erstmals die 30-Sekunden-Marke. Zwar verpasste sie mit Platz vier hauchdünn das Podest. Als Trost gab’s aber den Pokal für die punktbeste Leistung im eigenen Jahrgang 2011. Punktbeste im Jahrgang 2005 und älter wurde Lucia Horn mit ihren 2:20,22 Minuten über 200 Meter Freistil. Sie gewann im Jahrgang auch über 100 Meter Freistil und 200 Meter Lagen. Im eigenen Jahrgang gewann Dafne Stibenz außerdem über 100 und 400 Meter Freistil sowie 200 Meter Lagen.

    „Schallmauer“ durchbrochen
    Weitere Topergebnisse verteilten sich über die Jahrgänge. So gewann Florentine Heischling (Jg. 2007) dank starker Zeiten über 100 und 200 Meter Brust sowie 200 Meter Freistil. Prima auch die Siegerzeiten von Markus Wald (Jg. 2008) über 100 und 400 Meter Freistil sowie 100 Meter Schmetterling und Luis Pflug (Jg. 2009) über 100 und 200 Meter Rücken. Über 100 Meter Freistil durchbrach er in der Siegerzeit von 59,97 Sekunden erstmals die „Schallmauer“ von einer Minute. Genauso stark: Seine 27,48 Sekunden über 50 Meter Freistil. Sein Jahrgangskollege Andrii Yankovenko gewann über 100 und 200 Meter Brust sowie 100 Meter Schmetterling. Über 400 Meter Freistil gewann Sebastian Klein (Jg. 2005).

    Hoffnungsvolle Talente
    Abgerundet wurde die positive Bilanz durch erste Plätze der hoffnungsvollen Talente. Teils sogar mehrfach ganz oben auf dem Podest landeten Lena Umland, Enya Milius und Laura Janzer (alle Jg. 2010) sowie Lea Attig, Maximilian Hägele, Ottokar Musica und Irem Senhali (alle Jg. 2012). Als Trainer notierten Kyra Wiegand und Maximilian Rehberg gerne auch die überproportional vielen Bestzeiten ihrer Truppe, die in kleinen Becken und mit viel Trockeneinheiten den Winter überstehen mussten. Ein Weg, den das zufriedene Trainerduo auch im nächsten Winter gehen möchte: „Wir halten an dem Konzept auf jeden Fall fest.“ Die Perspektiven für die älteren Schwimmer sind schwieriger. Pfeiffer: „Ab 16, 17 Jahren muss man Meter machen.“ In Worms nicht mehr möglich.
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