Französische Feuerwehrmänner radeln von Auxerre in die Partnerstadt Worms
Mehr als 500 Kilometer per Rad
Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek begrüßte die Feuerwehrmänner aus Auxerre im Rathaus. Mit dabei waren auch Kameraden der Wormser Feuerwehr.
Mehr als 500 Kilometer liegen zwischen Worms und der französischen Partnerstadt Auxerre – nichts desto trotz hatten sich acht Feuerwehrmänner per Fahrrad auf den Weg zu ihren deutschen Freunden nach Worms gemacht. Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek nahm nun die sportlichen Feuerwehrkameraden sowie drei weitere Mitstreiter, die die Strecke motorisiert zurückgelegt hatten, im Wormser Rathaus in Empfang.
„Wir sind immer froh, wenn wir Gäste aus unserer französischen Partnerstadt begrüßen können“, betonte der Bürgermeister. Über Gäste der Feuerwehr freue er sich stets ganz besonders, zumal die Verbindung zwischen den Feuerwehren Worms und Auxerre seit vielen Jahren Bestand habe. Sehr angetan zeigte sich der Wormser Bürgermeister auch von der „großen sportlichen Leistung“, die die Kameraden auf sich genommen hatten.
Kosubek unterstrich im Kontext der Europawahl die nach wie vor große Bedeutung von Städtepartnerschaften: „Europa lebt durch die Menschen und durch die Begegnung miteinander.“ Es sei jedoch auch notwendig, dass Europa in öffentlichen Institutionen zusammenarbeite.
„Die Europäische Union ist die Antwort auf die Lehren des Ersten Weltkriegs“, machte Kosubek deutlich und stellte die deutsch-französische Freundschaft als wichtigste Achse Europas in den Mittelpunkt. Dass der Frieden nicht sicher sei, zeige sich derzeit in der Ukraine. „Und deshalb brauchen wir ein Vereintes Europa“, bekräftigte er. Dem konnten sich die französischen Gäste nur anschließen. Es sei ihnen ein wichtiges Anliegen, die Freundschaft zu den Wormser Kameraden neu zu beleben, so Jean-Claude Bernard, neuer Vorsitzender des Freundeskreises der Feuerwehren Worms-Auxerre. Die Idee hinter der Radtour nach Worms: „Wir möchten damit die Verbundenheit der Kameraden und die Freundschaft zu Worms stärken“, erklärte Bernard.
Seit vielen Jahren sind die Feuerwehrleute aus Auxerre gern gesehene Gäste in der Nibelungenstadt. Traditionell werden sie von den Kameraden aus Worms-Rheindürkheim bewirtet.
Dass ihm die internationale Verbundenheit am Herzen liegt, betonte auch Stadtfeuerwehrinspekteur Klaus Feuerbach. „Die Freundschaft ist äußerst zukunftsfähig und es macht uns immer viel Freude, die Kollegen zu Gast zu haben.“