„Pro Jahr fallen EU-weit rund fünf Millionen Tonnen Elektroschrott an. Diesen Ressourcenverbrauch können wir uns nicht länger leisten und die große Mehrheit der Verbraucher will auch raus aus der Wegwerfgesellschaft – wir wollen Sie dabei unterstützen. Wenn wir mehr kaputte Geräte reparieren, anstatt sie direkt durch einen Neukauf zu ersetzen, hilft das sowohl der Umwelt als auch unserem Geldbeutel“, betont der SPD-Bundestagsabgeordnete Christian Schreider aus der Vorderpfalz.
Die Bundesregierung hat deshalb jetzt ein Reparatur-Förderprogramm an den Start gebracht. Gefördert werden Repair-Cafés und ähnliche Initiativen, durch die Verbraucher defekte Elektrogeräte und andere Dinge reparieren lassen können. In der ersten Förderrunde, die bis Anfang 2026 läuft, können sich zunächst all jene Reparaturinitiativen bewerben, die als gemeinnützige Vereine organisiert sind.
Möglich ist eine einmalige Förderung von bis zu 3.000 Euro. Gedacht ist diese vor allem für investive Maßnahmen wie die Anschaffung von Maschinen, Werkzeugen oder Verbrauchsmaterialien. Ergänzend sind auch der Unterhalt von Räumlichkeiten, Qualifikations- und Fortbildungsmaßnahmen sowie Veranstaltungen förderfähig.
„Das neue Förderprogramm ist eine gute Ergänzung zu dem von der EU beschlossenen Recht auf Reparatur, das für Produkte wie Smartphones und Staubsauger gilt und von der nächsten Bundesregierung so bald wie möglich in nationales Recht umgesetzt werden muss. Ich freue mich, wenn diese attraktive Fördermöglichkeit auch bei uns genutzt wird“, so Christian Schreider.
Weitere Informationen zum Förderprogramm „Reparieren statt Wegwerfen“ sowie die Möglichkeit zur Antragstellung gibt es unter www.reparatur-initiativen.de/seite/foerderung