ORTSVORSTEHERWAHL HOCHHEIM: Markus Hornung (CDU) will mehr Kooperation und Eigenverantwortung bei den Stadtteilen
„Mehr Wertschätzung für das Ehrenamt“
Für Markus Hornung ist eine Weiterentwicklung wichtig. Foto: Ben Pakalski
Markus Hornung hat sich einiges vorgenommen: Er will die neu formierte CDU in Worms-Hochheim deutlich voranbringen: „Unser Team, mit dem wir antreten, verfügt über die notwendige Erfahrung, aber auch jede Menge neuen Elan, um in der Zukunft wirklich gestalten zu können.“ Gleichwohl gehe es ihm nicht darum, alles zu verändern – schon gar nicht, wenn etwas gut funktioniere. „Wichtig ist, dass wir uns weiterentwickeln: als Stadtteil, als Gemeinschaft und letztendlich auch als Stadt“, erklärt Hornung. Dabei macht er deutlich, dass diese Entwicklung schnell vorankommen müsse. „Dass, ein Ortsvorsteher über kein eigenes Budget verfügt, um auch mal ein Projekt schnell und ohne lange Entscheidungswege vor Ort umsetzen zu können, ist ein Missstand, der schleunigst behoben werden muss!“, fordert Hornung. Dass ein Ortsbeirat nicht einmal das Budget habe, um ein Blumenbeet zu bepflanzen oder ein Fußballtor aufzustellen, sei nicht gerade motivierend für die Menschen, die mit viel Herzblut und Zeiteinsatz sich in den Ortsbeiräten engagieren. „Letztendlich ist das auch eine Frage von Vertrauen und Wertschätzung gegenüber dem Ehrenamt.“
„Um hier etwas zu bewegen, müssen wir ganz dicke Bretter bohren“, sagt Hornung. Doch es lohne sich, sich dafür einzusetzen. Gestärkt werden müsse zudem der Dialog zwischen den Stadtteilen Leiselheim, Pfiffligheim und Hochheim. Wegen der gemeinsamen Grenzgebiete, der Diesterweg-Grundschule und der Pfrimmtal RS Plus, ist es für Hornung dringend nötig, dass es hier wieder zu mehr Zusammenarbeit zwischen den Ortsvorstehen beziehungsweise Ortsverwaltungen kommen müsse.