Durch viele Sehenswürdigkeiten und Höhepunkte wurde der Ausflug sehr spannend gestaltet.
Alljährlich bietet der Sängerbund Heppenheim 1921 e.V. eine Mehrtagesfahrt für die aktiven Sängerinnen und Sänger und ihre Freunde an. Vom 4. bis zum 8. Oktober brachen dieses Mal 54 gutgelaunte Heppenheimer und ehemalige Heppenheimer in Richtung Bodensee auf. Eine Stadtführung in Konstanz, der Besuch des Pfahlbautenmuseums in Unteruhldingen, der Besuch der Blumeninsel Mainau, der Affenberg Salem und die Gondelfahrt zum 1064 Meter hohen Pfänder, der einen einzigartigen Ausblick auf den Bodensee, Österreich und Schweiz bietet, waren einige von vielen Höhepunkten dieser Reise. Otmar Hirth, der seit Jahren für die Planung und Durchführung des Sängerausfluges verantwortlich ist, hat seine Sache wieder einmal sehr gut gemacht. Durch ein ausgewogenes Programm, das jeder nach seinen Möglichkeiten genießen konnte, konnte jeder Teilnehmer nach seiner Belastbarkeit an den einzelnen Programmpunkten teilnehmen. In kleinen Gruppen marschierten diejenigen, die weniger gut zu Fuß waren, unterbrochen durch so manchen Halt und gut organisierte Rast, während andere ihren Bewegungsdrang nicht unterdrücken mussten, weil ihnen genug Freiraum blieb, um weitere Wege zu gehen. Auch die Geselligkeit am Abend für jung und alt, kam nicht zu kurz. Ein Alleinunterhalter, der eigens für die Reisegesellschaft engagiert war, riss vor allem die älteren Damen buchstäblich vom Hocker und ließ eine Lebensfreude spüren, die noch lange in Erinnerung bleiben wird. Sogar zweimal wurde in diesen Tagen Geburtstag gefeiert und auch hier kamen die Geburtstagskinder nicht zu kurz. Bei einem Kurzbesuch in der barocken Klosterkirche Birnau brachten die 23 aktiven Sängerinnen und Sänger unter der Leitung ihrer Dirigentin Ursula Steudter mit dem "Vater unser" von Hanne Haller, "Ich bete an die Macht der Liebe" und "Zeit ist ein Geschenk" einen würdigen Leidbeitrag zu Gehör. Der Erste Vorsitzende Peter Simons bedankte sich dann auch bei allen Teilnehmern und vor allem bei Otmar Hirth für die Planung und Durchführung dieser Mehrtagesfahrt. Natürlich gehört zu einer solchen Fahrt auch der Busfahrer, Karel, der jederzeit für alle Fragen offen war und trotz Stau auf der Hinreise, alle sicher wieder nachhhause gebracht hat. Auch wenn Otmar Hirth ankündigte, er suche einen Nachfolger, der im nächsten Jahr die Mehrtagesfahrt plant, hoffen doch alle, dass er sich mit seiner Erfahrung weiterhin beteiligt.