Di., 10. September 2013, 23:03 Uhr
CDU-Bundestagskandidat Jan Metzler trifft Ex-Bundestagsabgeordnete Elisabeth Klee
Metzler will Generationen-Zusammenhalt
Ein ganz besonderes Bild haben Passanten jüngst geboten bekommen bei einer großen Seniorenveranstaltung in der Wormser Innenstadt: Jan Metzler, der 32jährige Bundestagskandidat der CDU für den hiesigen Wahlkreis, traf Elisabeth Klee (91), die von 1961 bis 1972, elf Jahre lang die Interessen der Wormser als Bundestagsabgeordnete vertreten hat.
Nicht nur, was den politischen Weg angeht, gibt es Verbindungen von Metzler zu Klee. Auch inhaltlich sind sich die beiden einig, was den Zusammenhalt der Generationen angeht. Metzler, der selbst in einem Mehrgenerationenhaushalt aufgewachsen ist, legt auf dieses Thema besonders großen Wert. Und Klee, die immer noch viele Veranstaltungen in Worms und Umgebung besucht, ist erst in jüngerer Zeit von CDU-Landeschefin Julia Klöckner als „Vorbild für die junge Generation“ gelobt worden.
Generationen-Zusammenhalt soll sich in Rentendiskussionen zeigen
Der Zusammenhalt der Generationen muss sich laut Metzler auch in der Rentendiskussion zeigen: „Die Rente muss doppelt gerecht sein – einmal für diejenigen, die Rente bekommen, dann aber auch für diejenigen, die Beiträge einzahlen“, erklärt der CDU-Kandidat, der sich auch dafür einsetzt, Arbeitsbedingungen, Gesundheitsvorsorge und betriebliche Weiterbildung so zu gestalten, dass der Verbleib im Berufsleben bis zum Renteneintritt möglich ist.
Metzler hat sich auch bereits mit CDA-Landesvorsitzendem und Landtagsabgeordnetem Adolf Kessel und der Wormser Frauen-Union stark gemacht für mehr Generationengerechtigkeit, etwa in Form der Mütterrente. „Damit können wir eine Gerechtigkeitslücke schließen“, ist Metzler überzeugt von dem CDU-Konzept, das eine verbesserte Anerkennung von Kindererziehungszeiten in der Rente vorsieht. „Die Mütterrente gibt den Betroffenen die nötige Anerkennung und wirkt Altersarmut entgegen“.
Klee war damals als Bundestagsabgeordnete übrigens nicht nur Worms, sondern auch der Weltpolitik besonders nah, denn ihr war auch das Mandat für Parlamentarierversammlungen des Europarates und der WEU anvertraut. In der Welt herrschte damals Hochspannung nach Mauerbau und Kuba-Krise. Es war aber auch eine bewegende Zeit für Worms: So wurde die Synagoge aufgebaut und das Kunsthaus Heylshof wieder der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Drei Bundesminister besuchten Worms in jenem Wahlkampf: Ludwig Erhard, Heinrich von Brentano und Franz Josef Strauß. Bei einer Veranstaltung der Jungen Union sagte Klee: „Es wird Zeit, dass wir wieder einen Vertreter nach Berlin schicken können!“
1961 war Klee über die Liste für die CDU in den Bundestag eingezogen“. 2013 wünscht Klee Metzler, dass ihm noch mehr gelingt, dass er das Direktmandat holt. Und Metzler verspricht: „Ich werde mein Möglichstes tun!“.