Vier amtierende Ortsbürgermeister auf vorderen Listenplätzen der Freien Wähler in der Verbandsgemeinde Monsheim
Michael Röhrenbeck führt die Liste an
Ebenfalls als Anlage habe ich Ihnen ein Bild der amtierenden Ortsbürgermeister Michael Röhrenbeck, Christina Hirschinger-Stangier, Dieter Heinz, Volker Henn, und Kurt Görisch (von links).
Die Freien Wähler in der Verbandsgemeinde Monsheim hatten für Mittwoch, dem 19. Februar, zur Aufstellungsversammlung in das Flörsheim-Dalsheimer Sängerheim eingeladen, um die Kandidatenliste anlässlich der Verbandsgemeinderatswahl am 25. Mai zu erstellen. Der Vorsitzende, Frank Sagadin, erklärte in seinen einleitenden Worten die Brisanz, welche die Aufstellung einer solchen Liste mit sich bringt, sind doch zum einen gesetzliche Vorgaben zu beachten und gleichzeitig die Bedürfnisse der sieben Ortsgemeinden und deren Bewerberinnen und Bewerber in Einklang zu bringen.
So soll die Anzahl der Frauen und Männer das Ergebnis der Versammlung widerspiegeln, auch sollten Frauen und Männer nach Möglichkeit paritätisch auf der Liste vertreten sein. Amtierende und kandidierende Ortsbürgermeister sollten nach seinem Denken in der vorderen Hälfte stehen und es sollten engagierte Mitglieder, die dauerhaft zum Wohle der FWG in Fraktion oder Vorstand aktiv waren, dem Wunsch entsprechend nominiert werden.
Zahlreiche Vorgespräche geführt Nach Sagadins Vorstellungen ist dieses Ziel durch viele Vorgespräche mit den Kandidatinnen und Kandidaten, sowie den Vorständen der sieben Orts-FWGen gelungen. Stolz konnte Sagadin dann auch am Ende der geheimen Wahlen das Ergebnis präsentieren. Mit Volker Henn (Flörsheim-Dalsheim), Kurt Görisch (Hohen-Sülzen), Michael Röhrenbeck (Monsheim) und Dieter Heinz (Wachenheim) sind vier amtierende Ortsbürgermeister auf den vorderen Listenplätzen. Dazu gesellt sich Christina Hirschinger-Stangier, Bürgermeisterkandidatin der FWG für die Ortsgemeinde Offstein. Sagadin freut sich sehr darüber, dass alle vier amtierenden Ortsbürgermeister auch für die kommende Wahl antreten möchten und ihre Freizeit in den Dienst der Bürgerinnen und Bürger der jeweiligen Ortsgemeinden stellen.
Zudem konstatiert der Vorsitzende, „Michael Röhrenbeck, unser Spitzenkandidat darf auch sein Mandat annehmen“ und spielt dabei auf die gesetzliche Möglichkeit an, zwar als Spitzenkandidat zu kandidieren und eine Liste anzuführen, obwohl jetzt schon feststeht, dass aufgrund der Unvereinbarkeit von Amt und Mandat das Mandat nicht angenommen werden darf. Diese Methode wird gerade zu den Kommunalwahlen von den Bürgermeistern der Verbandsgemeinden quer durch alle Couleur praktiziert, um so als Stimmenfänger zu dienen.
Miteinander über Parteigrenzen hinweg Bedeutung des Miteinanders über Parteigrenzen hinweg Zur bevorstehenden Kommunalwahl rief der Vorsitzende zu fairen Wahlvorbereitungen auf, das Wort Wahlkampf wollte Sagadin nicht in den Mund nehmen. „Gerade in unserem kommunalen Umfeld ist das Miteinander über Parteigrenzen hinweg ein unbedingtes Muss, um für die Allgemeinheit, die jeweilige Orts- oder Verbandsgemeinde das Bestmögliche zu erreichen.“ Als Beispiel nannte Sagadin die Gründung der „Anstalt Öffentlichen Rechts -Energieprojekte Monsheim“ (AÖR), die dadurch entstand, dass die FWG-geführten Ortsgemeinden ihre Zuständigkeit zur Energieversorgung nicht ohne weiteres an die Verbandsgemeinde abgeben wollten und auf ein zukünftiges Mitspracherecht beharrten. Dass Ergebnis war die AÖR, in welcher derzeit alle sieben Ortsgemeinden Mitglied sind und von den Einnahmen der Windenergie- und Solaranlagen profitieren. Auch die vollständige Erneuerung des Feuerwehrfuhrparks geht auf eine Initiative der FWG, genauer gesagt auf das beharrliche Einwirken des ehemaligen 2. Beigeordneten der Verbandsgemeinde und damaligen Vorsitzenden der FWG Verbandsgemeinde Monsheim, Ingemar Wacker zurück.
Feuerwehr und Bauhof im Fokus Als Aufgaben der künftigen Legislaturperiode sehen die Freien Wähler zum Beispiel die Errichtung eines Feuerwehrgebäudes in Offstein, die Verbesserung des Know-hows und des Personals im Bauhof der Verbandsgemeinde, die Erweiterung von touristischen Anlagen, wie z.B. die Errichtung eines zentralen Wohnmobilstellplatzes sowie vernünftige, am Bedarf orientierte Ausweisungen von Neubaugebieten. Diese Maßnahmen werden auch dazu beitragen, das heimische Handwerk zu stärken und so wohnortnahe Arbeits- und Ausbildungsplätze zu erhalten und zu schaffen. Auch wird somit die Attraktivität geschaffen, die Gewerbegebiete für Investoren interessant zu halten und gleichzeitig die heimische Infrastruktur zu stärken und zu erweitern. Die Verbandsgemeinde Monsheim muss so aufgestellt sein, dass diese trotz Kommunalreform ihre Eigenständigkeit behalten kann, wenngleich der Vorsitzende dies als schwierigste Aufgabe der kommenden Jahre ansieht.
Stets aktuelle Infos auf der Homepage
Sagadin berichtete auch über den Internetauftritt der Freien Wählergruppen der Verbandsgemeinde Monsheim „Ihr Portal zur Wahl“, welches unter www.fwg2014.de Informationen rund um die Kommunalwahlen in der Verbandsgemeinde Monsheim bereithält und derzeit je nach Mitgliederversammlung stetig aktualisiert wird. Hier freut sich der Vorsitzende sehr darüber, dass gemeinsam an einem Strang gezogen wird, dass z.B. Informationen schnell bereitgestellt werden. Diese neue Qualität der ortsübergreifenden Bündelung „Freier Wählerinteressen“ lässt ihn positiv in die Zukunft blicken, auch über den 25. Mai 2014 hinaus.
Ziel bei den anstehenden Wahlen ist es, alle fünf Ortsbürgermeisterkandidaten der FWG durchzusetzen und die Sitze im Verbandsgemeinderat, wie auch in den sieben Ortsgemeinderäten auszubauen. Die von gegenseitigem Vertrauen geprägte Arbeit in den Gremien über Parteigrenzen hinweg soll ebenso fortgeführt werden, wie es als Ziel gesetzt ist, wieder einen Beigeordneten auf Verbandsgemeindeebene zu erhalten.
Liste der Kandidatinnen und Kandidaten der FWG für den Verbandsgemeinderat Monsheim