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  • Do., 04. September 2014, 11:07 Uhr

    Mit Altenheimbewohnern im Rollstuhl zum Backfischfest

    Traditionsgemäß führt die Stadtverwaltung Worms und der Schaustellerverband Wonnegau e.V. anlässlich des Wormser Backfischfestes einen „Nachmittag für ältere Bürger und Bürgerinnen von Alten- und Pflegeheimen“ durch.

    So ließ es sich auch in diesem Jahr das Helferteam des AWO-Ortsvereins Hamm nicht nehmen, zum 15. Mal die Bewohnerinnen und Bewohnern des AWO „Hauses der Generationen Remeyerhof“ in Worms mit Rollstühlen zum Festgelände auf den Backfischfestplatz zu fahren. Natürlich durfte eine „Rundfahrt“ auf dem Festplatz nicht fehlen, bevor es ins Festzelt ging, wo Tische für die einzelnen Alten- und Pflegeheimbewohner reserviert waren.

    Für jeden gab es einen Getränke- und Essensgutschein, der entweder für eine deftige Wurst oder Kuchen sowie Kaffee oder kalten Getränken eingelöst werden konnte. Nach der Begrüßung von Oberbürgermeister Michael Kissel, Rene Bauer vom Schaustellerverband und vielen weiteren Grußworten startete das musikalische Unterhaltungsprogramm mit dem Rheinhessen-Musiker Karl-Heinz Hild, den „Rohrlacher Freunden“, Klaus Link sowie der DRK-Gymnastikgruppe Rheindürkheim mit Tänzen. Moderiert wurde der Nachmittag von Peter Buhl von den „Rohrlacher Freunden“. Es wurde kräftig geklatscht, mitgesungen und sogar getanzt.

    Ein schöner und ereignisreicher Tag ging nach einem nochmaligen Rundgang, vorbei den Zuckerständen, Buden, Fahrgeschäften u.v.m., zu Ende, an den sich bestimmt alle noch lange erinnern werden. Einige deckten sich noch kräftig mit Süßigkeiten bei den Zuckerständen ein.

    „Schade, dass es viel zu wenig Mitmenschen gibt, die wenigstens ab und zu einige Stunden ihrer Zeit opfern, um den Bewohnerinnen und Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen wenigstens ab und zu schöne Stunden zu bereiten und sie abholen, um mit dem Rollstuhl eine Ausfahrt in die Stadt, zum Rhein oder zu einem Fest zu machen“, bedauerte die AWO-Vorsitzende Ursula Orth.

    Auch unsere älteste Rollstuhlschieberin wird nächstes Jahr 80 und hat große Probleme mit ihren Gelenken und lässt es sich trotzdem nicht nehmen, bei jeder Rollstuhlausfahrt mit dabei zu sein. Unser „ältester Rollstuhlschieber“ vor einigen Jahren war bereits 91 Jahre alt und hat es sich damals nicht nehmen lassen, bei jeder Ausfahrt einen Rollstuhl zu schieben. „Hut ab“, kann man da nur sagen!

     

     

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