
Passend zur ersten von insgesamt sieben Stadtrundfahrten mit dem Cabrio-Bus zeigte sich das Herbstwetter von seiner besten Seite. Michael Kissel hatte interessierte Wormser dazu eingeladen, sich mit eigenen Augen ein Bild von den Veränderungen ihrer Stadt zu machen. Dabei wurde schnell deutlich, dass Worms in den zurückliegenden Jahren an vielen Stellen ein neues Gesicht erhalten hat und wo sich die Stadt künftig weiter entwickeln wird.
„Auch für mich sind die Stadtrundfahrten immer wieder ein schönes Erlebnis. Es ist jedes Mal etwas Besonderes, direkt vor Ort über die Entwicklungen zu berichten und Fragen zu beantworten“, begrüßte der SPD-Kandidat zur Oberbürgermeisterwahl die rund 40 Bürger an Bord des Busses. Vom Abfahrtspunkt in der Hagenstraße ging es über das Parkhaus Köhlstraße zum ehemaligen Salamandergelände. Hier soll künftig unter anderem die neue Hauptfeuerwache entstehen und neue Gewerbe angesiedelt werden. An der Südumgehung als Verbindung zwischen B47 und B9 konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer währenddessen einen Eindruck der umfangreichen Baumaßnahmen und deren Fortschritte gewinnen. „Die Südumgehung ist ein wahres Jahrhundertprojekt. Dank ihr wird es uns gelingen, den innerstädtischen Verkehr zu beruhigen und die Anwohner an den Durchgangsstraßen zu entlasten“, erklärte Michael Kissel.
Mehr Wohnraum auch im Zuge der „Grünen Schiene“
Doch nicht nur Verkehr und Straßenbau, auch das Thema Wohnraum war Bestandteil der rund eineinhalbstündigen Fahrt durch Worms. In der Carl-Villinger-Straße zeigten die neu gebauten Reihenhäuser, wie der Masterplan Wohnungsbau unter anderem konkret umgesetzt wird. Entlang den Bahngleisen in der Güterhallenstraße konnten die Bürger mehr über das Projekt „Grüne Schiene“ als Aufwertung des Quartiers erfahren. Angekommen beim Neuhauser Tunnel machte Michael Kissel dessen Sanierungsbedarf, aber auch seine zentrale Bedeutung als Verbindung zwischen dem Osten und Westen der Stadt deutlich. „Am Ende der Sanierung muss ein Durchgang stehen, den die Menschen gerne und ohne mulmiges Gefühl durchqueren können– egal, ob mit dem Auto, zu Fuß oder per Fahrrad“, erklärte er.
Erfolgreiche Konversion
Der anschließende Weg führte vorbei an der geplanten Eisenbahnüberführung sowie der Parallelentlastung der B9. Bei einem Abstecher ins Industriegebiet lobte Michael Kissel die Wormser Unternehmen und verwies auf eine „gesunde Mischung aus großen Firmen, mittelständischen Betrieben und kleineren Startups“ als Arbeitgeber für die Stadt. Wieder zurück in Richtung Innenstadt führte der Weg durch die Prinz-Carl-Anlage als Beispiel erfolgreicher Konversion in Worms. Die letzte Station bildete der Lutherring, der umfassend saniert wird. Hier warb Kissel im Hinblick auf Sperrungen um Verständnis: „Ich verstehe, dass Verkehrsbehinderungen durch Baustellen für viele ein Ärgernis darstellen. Leider geht es aber nicht ohne, wenn wir künftig Verbesserungen erreichen wollen.“
Anmeldung für weitere Fahrten noch möglich
Zum Abschluss der Bustour lud der SPD-Kandidat noch zu einem kleinen Umtrunk ein. Dabei fasste eine Teilnehmerin ihre Eindrücke zusammen: „Im Alltag passiert es häufig, dass man ins Meckern gerät. Vieles geht auf den ersten Blick nicht schnell genug voran. Dabei hat man gar nicht im Blick, wie viele Maßnahmen und Projekte am Laufen sind und koordiniert werden müssen.“ Die nächsten Bustouren finden statt am Dienstag, dem 25. September, um 17 Uhr;Freitag, dem 28. September, um 16 Uhr; Samstag, dem 29. September, um 11 und 14 Uhr sowie am Sonntag, dem 30. September, um 11 und 14 Uhr. Anmeldungen werden unter Telefon 06241/593707 (Mo.-Fr.) entgegen genommen.
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