
Nach den schrecklichen Ereignissen in Paris im November letzten Jahres haben sich nach reiflicher Überlegung nun doch genügend Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern bereit erklärt, an einer Paris-Fahrt mit dem Wahlpflichtfach-Französisch der Realschule plus Eich teilzunehmen.
Nach einer reibungslosen Busfahrt mit einem Zwischenstopp in Reims und der Besichtigung der schönen Kathedrale dort kam die Gruppe nach 8-stündiger Fahrt in Paris an. Nach dem Einchecken im Hotel ging es in der sehr vollen Métro zur Ile de la Cité zur Kirche Notre-Dame. Anschließend hatten die Kinder eine Stunde zur freien Verfügung und konnten auf dem Boulevard St. Michel im Quartier Latin, dem Universitätsviertel, eigene Eindrücke sammeln.
Am nächsten Tag fuhr der Bus die Gruppe zum Invalidendom und dort beeindruckten der riesige Marmorsarg Napoleons und der große Gebäudekomplex, der für die Invaliden der Armee geschaffen wurde. Dann ging es weiter über die schönste Brücke von Paris, der Pont Alexandre III, an den Museen, Grand Palais & Petit Palais, vorbei zu den Champs-Élysées. Dort hatte man einen wunderschönen Blick zum Place de la Concorde mit Riesenrad und zum Arc de la Triomphe. Auch hier hatten die Schüler Zeit zum Bummeln und konnten das schöne Umfeld auf sich wirken lassen. Als Nächstes folgte eine 3-stündige Stadtrundfahrt, die am Abend vor dem Hard Rock Café endete. Hier stärkte man sich mit Salat oder Burger bei rockiger und lauter Musik.
Am folgenden Tag ging es vor die Tore von Paris nach Versailles. Dort wandelte man auf den Spuren Ludwigs XIV. und besichtigte die prächtigen Gemächer seines riesigen Schlosses. Besonders imposant war der herrliche Spiegelsaal, der für zahlreiche Feierlichkeiten, aber auch zur Unterzeichnung des Versailler Friedensvertrages nach dem 1. Weltkrieg genutzt wurde. Da das Wetter während der Reise sehr wechselhaft war, folgte nur ein kurzer Aufenthalt im schön angelegten französischen Garten hinter dem Schloss.
Anschließend ging es zurück nach Paris in das Viertel Montmartre mit der weißen Kirche Sacré Coeur. Von dort hatte man einen eindrucksvollen Blick auf die Stadt.
Am letzten Tag stand das Musée d’Orsay mit seiner einzigartigen Impressionisten-Sammlung auf dem Programm. Die Schülerinnen und Schüler waren angetan von den Bildern Monets, Renoirs, Degas oder Cézannes und machten etliche Fotos von den Meisterwerken.
Zum Schluss ging es mit dem Fahrstuhl den Eiffelturm hinauf. Das Wetter spielte mit und der Rundumblick auf Paris war atemberaubend.
Rückblickend betrachtet war es für die Schülerinnen und Schüler als auch für die Lehrkräfte, Claudia Hornbostel-Müller und Samir Temmar, eine sehr eindrucksvolle Reise. Die Stimmung während der Fahrt war durchweg positiv und fröhlich und auf die tolle Gruppe war immer Verlass.
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