WORMS: Bis zum 31. August ist der Service noch erreichbar
Mit dem Hitzetelefon gut informiert durch den Sommer kommen
Gemeinsam aktiv für das Hitzetelefon (von links): Sabine Steffens (Fachstelle für Senioren und Inklusion), Selma Mergner (Klimaschutzmanagerin), Katharina Drach (stellvertretende Vorsitzende des Wormser Seniorenbeirats), Maria Märker (ehrenamtlich Engagierte des Hitzetelefons), Reinhold Lied (ehrenamtlich Engagierter des Hitzetelefons) und Marcus Engelbrecht (Klimaanpassungsmanager). Foto: Stadt Worms
Neben der Freude über die warme Jahreszeit wird an heißen Tagen deutlich, dass die Hitze den Körper gesundheitlich belasten kann. Allein in Deutschland starben im Sommer 2022 mehr als 8.000 Menschen an den Folgen der hohen Temperaturen. Insbesondere ältere Menschen, die alleine leben, sind gefährdet. Es ist also wichtig, gut für sich zu sorgen, ausreichend Wasser zu trinken und den Schatten aufzusuchen.
Die Folgen der Klimaerwärmung sind in Worms durch einen Anstieg an Tagen mit extremer Hitze deutlich spürbar. In den letzten Jahren wurde im Sommer immer wieder fühlbar, was es heißt, wenn das Thermometer tagelang über 30 Grad Celsius anzeigt und die Nächte keine Abkühlung verschaffen. Extreme Hitze birgt für ältere Menschen besondere Gesundheitsrisiken, die bei frühzeitiger Vorsorge vermieden werden können. „Unser Hitzetelefon soll dazu beitragen, dass diese Hitzephasen nicht zur akuten gesundheitlichen Gefahr für unsere älteren Mitbürger werden. Der Seniorenbeirat ist erneut bereit, sich hier ehrenamtlich zu engagieren. Das Hitzetelefon ist noch bis Donnerstag, dem 31. August, aktiv. Sobald eine Hitzewarnung vom Deutschen Wetterdienst herausgegeben wird, werden alle angemeldeten Personen von Ehrenamtlichen angerufen und sich nach ihrem Wohlbefinden erkundigt.
Ehrenamtliche gesucht
Bei Bedarf erhalten sie allgemeine Tipps, wie man sich vor einer zu großen Hitzebelastung schützen kann: ausreichend zu trinken, in der Mittagszeit schattige Plätze aufzusuchen oder die eigene Wohnung in den frühen Morgenstunden gut durchzulüften. Während des Telefongesprächs achten die ehrenamtlichen Mitglieder außerdem auf Hinweise einer gesundheitlichen Beeinträchtigung, damit sie im Bedarfsfall den zuständigen Hausarzt die zuständige Hausärztin verständigen können. Eine individuelle telefonische Gesundheitsberatung findet jedoch nicht statt. Besonders ältere Menschen mit chronischen Krankheiten wie Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems oder der Nieren sollten vorsorglich mit ihrem Arzt sprechen.
Durchgeführt wird das Hitzetelefon vom Wormser Seniorenbeirat und weiteren Ehrenamtlichen und wird organisatorisch durch die Abteilung 3.05 - Umweltschutz und Landwirtschaft sowie der Abteilung 5.07 - Fachstelle für Senioren und Inklusion der Stadt Worms und dem Gesundheitsamt Alzey-Worms unterstützt.
Wer in der Hitzesaison angerufen werden möchte, kann sich über die Homepage der Stadt Worms unter www.hitzetelefon.worms.de, telefonisch unter 06241/8533512 oder per E-Mail unter marcus.engelbrecht@worms.de anmelden.
Auch gibt es die Möglichkeit, ehrenamtlich tätig zu werden und das Hitzetelefon-Team zu verstärken. Die Mitarbeit ist einfach und bringt viel Freude. Allgemeine Informationen zum Hitzetelefon sind im Internet unter Hitze-Telefon für Senioren - Stadt Worms zu finden. Für weiter Informationen steht hier ebenfalls Marcus Engelbrecht zur Verfügung.