Die Wormser Kolpingfamilie war mit Reiseleiter Monsignore Wolfgang Bouché in Portugal und Fatima zu Gast
Mit geistlicher Begleitung
Im Hafen von Porto mit Fremdenführerin.
Nach der Portugalreise im Mai 2013 im Süden des Landes, wurde beschlossen, auch den Norden Portugals zu besuchen. Die Gruppe der Kolpingfamilie Worms, bestehend aus 27 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, hat diese vor 2 Jahren geplante Reise nun unternommen.
Nach dem Flug nach Porto, der zweitgrößten Stadt Portugals ,ging es direkt zu einer entspannten Flussfahrt auf dem Douro .Bei der Schifffahrt unter den sechs Brücken hat die Gruppe erste Eindrücke von bekannten Ribeira-Viertel gewonnen. Am nächsten Tag ging es in die Altstadt zur Führung in der prächtigen São Francisco-Kirche. Danach stand der Besuch einer traditionsreichen Portweinkellerei an.
Die Portweinprobe in Porto.
Nach dem Vortrag über die Geschichte und Herstellung des Portweines und einer Weinprobe, fuhr die Reisegruppe in die Stadt Braga welche auch „Rom Portugals“ genannt wird. Auch wurde das barocke Bom Jesus do Monte mit seiner mächtigen Treppenanlage besichtigt. Die weitere Reise führte die Gruppe über den Naturpark und Wald von Buçaco, welcher exotische Baumarten aus aller Welt aufweist, in die alte Universitätsstadt Coimbra und danach zu dem Wallfahrtsort Fatima.
Vor der Kathedrale in Braga.
In Fatima begannen am 13. Mai 1917 die Marienerscheinungen und endeten am 13. Oktober 1917 mit dem Sonnenwunder, über welches sogar damals die unabhängige Presse von Lisssabon berichtete.Nun ging es über den Ungarischen Kreuzweg nach Aljustrel , dem Geburtsort der Seherkinder. Die Mitfeier der Gruppe am Vorabend des Erscheinungstages mit der Lichterprozession und dem internationalen Gottesdienst am 13. Oktober.
Der Vertreter des Vatikans, Kardinal Giovanni Battista Re und ca. 400 Priestern aus aller Welt feierten den Gottesdienst auf dem Platz vor der Erscheinungskapelle mit ca. 200.000 Pilgern. Dieser wird mit Sicherheit allen in Erinnerung bleiben.
Von Fatima aus gab es noch zwei Ausflüge, zunächst nach Tomar mit Besichtigung der berühmten Christusritterburg mit ihren acht Kreuzgängen und am nächsten Tag eine Fahrt an den Atlantik zum Wallfahrtsort Sitio und nach Nazaré .
Christusritterburg in Tomar.
Vor dem Abflug fand noch eine Stadtrundfahrt durch Lissabon statt. Von der Cristo-Rei-Statue wurde mit einem Gesamtblick auf die Stadt Abschied von Portugal genommen.
Im Namen der Gruppe dankte Karlheinz F. Springborn dem Reiseleiter Monsignore Wolfgang Bouché aus München besonders für die guten Informationen über Land und Leute und geistliche Begleitung der Reisegruppe und sprach eine Einladung zum Nachtreffen nach Worms aus. Der Reiseleiter sagte sofort zu mit dem Hinweis, dass er nun zum zweiten mal die Wormser Kolpingfamilie begleitete und sich sehr wohl gefühlt habe.
Die Reisegruppe sprach dem Ehepaar Springborn ihren Dank für die gute Vorbereitung und Betreuung aus.
Die nächste Studien-und Pilgerreise der Kolpingfamilie Worms geht im September 2016 nach Sizilien .Monsignore Wolfgang Bouché hat bereits zugesagt, die Reiseleitung wieder zu übernehmen . Ersten Anmeldungen liegen bereits vor.
Internationaler Gottesdienst auf dem Platz vor der Kathedrale in Fatima mit ca. 200.000 Pilgern aus aller Welt.