Unterführung Fahrweg: Betonbauwerk ist an seinem endgültigen Standort
Mit großen Schritten
Die Unterführung am Fahrweg geht mit großen Schritten ihrer Fertigstellung entgegen. Foto: Horst Bless
Es war fast ein kleines Volksfest am Sonntag, dem 10. Oktober, am „noch“ Bahnübergang Fahrweg. Sehr viele Bürger waren wohl sehr neugierig, was da an diesem Tag passierte. Das vorgefertigte Betonbauwerk (die eigentliche Unterführung) wurde auf Beton-Fertig-Fundamenten, auf denen Schienen aufgebracht waren, durch zwei Hubzylinder an seinen endgültigen Standort „geschoben“. Die Vorbereitung inklusive des Verschiebens dauerte von morgens 8 Uhr bis 15.30 Uhr am Nachmittag.
Aufgrund des sehr hohen Gewichtes von 1.500 Tonnen braucht das Bauwerk selbst kein Fundament. Jetzt werden die Böschungen wieder aufgefüllt und so der Bahndamm wiederhergestellt. Bis spätestens Mittwochmorgen, dem 13. Oktober, 5 Uhr, musste die Bahnstrecke wieder freigegeben werden. Bis dahin hat die Firma Schnorpfeil im Drei-Schicht-Betrieb durchgearbeitet. Das Team der Stadt Worms aus dem Bereich 6.6 unter der Abteilungsleitung von Annett Böttner, sowie dem Projektleiter Harald Germann und Daniel Fuhrmann waren auch erleichtert, nachdem diese sehr wichtige und schwierige Projektphase erfolgreich beendet werden konnte. Sie betonen hierbei auch, dass die professionelle Arbeit der Firma Schnorpfeil die Grundlage für das Gesamtgelingen bildet.
Die Unterführung muss noch an den Fahrweg und in Richtung Hornbach durch Rampen angeschlossen werden. Diese Anschlussarbeiten werden bis Ende des Jahres 2022 durchgeführt. Spätestens dann können alle Neuhauser und Wormser aufatmen, denn das Warten an den Bahnschranken hat ein Ende.