
Mit 21 Wettkämpfern startete der 1. Judo-Club Worms am Wochenende bei den Rheinland-Pfalz-Mannschaftsmeisterschaften der U11, U13, Frauen und Männer in Ingelheim.
Am Vormittag traten die qualifizierten Jugendlichen der U11 und U13 an. In der U11 männlich überzeugten Emilio Fuhrmann, Daniil Cirnat und Arsenij Schmierer im Team Rheinhessen/Nahe. Emilio gelang der schnellste Ippon des Tages nach nur drei Sekunden. Mit Siegen gegen Westerwald/Taunus, Koblenz und Trier erreichten sie einen starken zweiten Platz.
Die weibliche U11 zeigte ebenfalls Kampfgeist: Jaylee Maysiuk glänzte mit drei Ippon-Siegen, während Klara Kuhle trotz höherer Gewichtsklasse stark auftrat. Mit Siegen gegen Vorderpfalz, Trier und Koblenz holte das Team dank besserer Unterbewertung den ersten Platz.
In der U13 männlich sicherte Team Rheinhessen/Nahe mit Jaymian Maysiuk durch klare Siege gegen Westerwald, Koblenz und Pfalz souverän den Titel. Die weibliche U13 gewann gegen Westerwald/Taunus und Koblenz, musste sich jedoch der Pfalz geschlagen geben – Platz zwei war der verdiente Lohn.
In der Gesamtwertung der U11 und U13 ging der Wanderpokal diesmal in die Pfalz. Die Trainer und Betreuer zeigten sich hochzufrieden mit den Leistungen ihrer Talente.
Am Nachmittag folgten die Frauen und Männer. Das Frauenteam des JC Worms, in Kampfgemeinschaft mit Ingelheim, setzte sich nach starken Kämpfen von Lea Bender, Helen Werling und Judith Bühler klar gegen den JJC Mendig durch und holte den Siegerpokal.
Bei den Männern starteten zwei Wormser Teams. Die erste Mannschaft dominierte mit deutlichen Siegen gegen Ingelheim, Frankenthal und die eigene zweite Mannschaft. Nur gegen Speyer und Mendig fehlte beim 3:2 jeweils das Quäntchen Glück – am Ende ein verdienter Vizetitel.
Die zweite Mannschaft, bestehend aus jungen Talenten, engagierten Judo-Vätern und Rückkehrern wie Daniel Raquet und David Kuhle, zeigte beeindruckende Leistungen. Mit Siegen gegen Frankenthal und Ingelheim sowie starken Kämpfen gegen Speyer und Mendig verpassten sie die Bronzemedaille nur knapp und belegten Platz vier. Besonders hervorzuheben waren Batuhan Arslaners erster Wettkampfsieg und Michael Gnesottos starke Bodenarbeit.