Di., 17. November 2015, 17:08 Uhr
76: 62 – TGW-Basketballer holen Auswärtssieg in Nieder-Ingelheim
Mit Minimalaufwand zum nächsten Sieg
Am Sonntag konnten die Basketballer der TG 1846 Worms, gegen das Team der TG Nieder-Ingelheim II, den nächsten Auswärtssieg einfahren und die Punkte mit nach Worms nehmen.
Von Anfang an tat sich das Team von Coach Steinhauer schwer. Zwar konnte das erste Viertel mit 20:16 für sich entschieden werden, aber auf beiden Seiten des Spielfelds hatte man seine Probleme. Vor allem in der Defensive bekamen die Wormser den Center des Gegners mit der eigenen Zonenverteidigung nicht richtig in den Griff. In der Offensive halfen die schnellen Angriffe zwar um einen kleinen Vorsprung herzustellen, doch auch hier war man teilweise unkonzentriert und vergab einfache Chancen zu punkten. Häufig kam es auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit zu Abstimmungsfehlern in der Defense. Bis zur Halbzeit konnte der Vorsprung trotzdem noch moderat ausgebaut werden. Der Halbzeitstand betrug folgerichtig dann 43:34 für die TG Worms.
In der zweiten Hälfte stellten die Wormser die Verteidigung auf eine Manndeckung um, um die Abstimmungsprobleme in den Griff zu bekommen und eine klarere Zuordnung zu schaffen. Mit einigen schnellen Angriffen zogen die Basketballer aus der Nibelungenstadt dann in kurzer Zeit auf 14 Punkte davon. Besonders konnte dabei Raphael Skulima dem Spiel in der Offensive mit vielen guten Aktionen seinen Stempel aufdrücken. Diese kurze Phase führte beim gesamten Team allerdings wieder zu einer gewissen Lethargie und Zufriedenheit, was wieder vermehrt zu Fehlern und Unkonzentriertheit in Offensive wie Defensive führte. Besonders die Arbeit unter dem Korb, beim Einsammeln der abprallenden Bälle, sowie die Rückwärtsbewegung bei gegnerischen Schnellangriffen wurde teilweise sträflich vernachlässigt. Entsprechend wurde die Führung nicht ausgebaut sondern nur auf 14 Punkten gehalten, bis zum Ende des dritten Viertels (62:48) und sogar bis zum Ende des gesamten Spiels (76:62). Mit einer besseren Einstellung und einer höheren Konzentration wäre ein deutlich höherer Sieg möglich gewesen, bzw. hätte sogar erreicht werden müssen. Somit gibt es genug Baustellen an denen gearbeitet werden kann und muss, um im weiteren Verlauf der Saison die entscheidenden Schritte in Richtung Spitzengruppe zu machen.
Für Worms spielten: Kubiak (9), Salifu (4), Crljen (4), Caesar (9), Müller (10), Skulima (24), Heilfurth, Seyhan (2), Loeffert (4), Obstei (4) und Göller (6).