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Di., 11. Juni 2013, 20:30 Uhr
SPD Worms-Mitte weiterhin für junge Menschen attraktiv
Mit neuen Mitgliedern noch breiter aufgestellt
(von links) Erdal Topcu, Philipp Seidel, Jean-Pierre Vollendorf und Alexandra Massaro werden feierlich von der stellv. Ortsvereinsvorsitzenden Simone Korte-Bernhardt und dem Vorsitzenden Andreas Gölz im SPD Ortsverein Worms-Mitte begrüßt.
Die Worte Politik- oder Parteiverdrossenheit gehörten in den letzten Jahren, wenn nicht Jahrzehnten, zu den Standardfloskeln in vielen politischen Analysen und Diskussionen. Meist soll damit ein Zustand beschrieben werden, in dem vor allem jüngere Menschen sich scheinbar nicht mehr für politische Themen begeistern lassen und sich vollständig von den als altbacken empfundenen politischen Parteien abwenden. Oft wird dies als ein unumkehrbarer Zustand dargestellt, der sich mit einem generellen Desinteresse jüngerer Generationen erklären lasse.
Mitten in Worms zeigt ein Ortsverein der traditionsreichen 150 Jahre alten SPD jedoch, dass sich dieser angebliche Trend jedoch sehr wohl umkehren lässt: Mit der Verwaltungsfachangestellten Alexandra Massaro, Jahrgang 1980, dem KFZ-Mechatroniker Azubi Erdal Topcu, Jahrgang 1992, dem Abiturienten Philipp Seidel, Jahrgang 1993, und dem Feinmechaniker Azubi Jean-Pierre Vollendorf, Jahrgang 1995, fanden diesmal gleich vier Vertreter jüngerer Generationen ihren Weg zu den Sozialdemokraten in der Wormser Innenstadt. Sie setzen damit einen Trend bei der SPD Worms-Mitte fort, der in den letzten Jahren zu einem starken Mitgliederzuwachs aus allen Alters- und Berufsgruppen geführt hatte.
„Ich denke nicht, dass so etwas wie eine allgemeine Parteiverdrossenheit in den jüngeren Generationen überhaupt gibt. Die Menschen wollen sich einbringen. Es hängt alles davon ab, ihnen die Möglichkeit zu geben, dies auch wirklich zu tun! Wenn man Politik offen und modern gestaltet, kann von Verdrossenheit keine Rede sein – zumindest erleben wir das nun seit Jahren so.“ zeigt sich die stellv. Ortsvereinsvorsitzende Simone Korte-Bernhardt, bei der feierlichen Aufnahme der neuen Mitglieder überzeugt. An die neue Genossin und die neuen Genossen gewandt hatte der Ortsvereinsvorsitzende Andreas Gölz dementsprechend einen Rat: „Bringt Euch ein, gestaltet mit!“.