Do., 06. Juli 2023, 08:36 Uhr
TGW: 4. Platz für Jessica Keller über 5000m bei den Deutschen Meisterschaften der U23
Mit neuer persönlicher Bestzeit
Ihre letzten Deutschen Meisterschaften der U23 konnte Jessica Keller nochmal mit großem Erfolg bestreiten. Die TGWlerin ging in ihrer Paradedisziplin, den 5000m, an den Start und stand mit ihrer bisherigen Bestleistung von 16:48,43 min an Platz sieben der Meldeliste für Göttingen.
Direkt nach dem Startschuss für die 12,5 Stadionrunden wurde nicht lange taktiert, sondern direkt Vollgas gegeben. Jessica Keller hängte sich an die Spitzengruppe von drei Athletinnen. „Eigentlich war das Tempo etwas zu schnell für mich, aber lieber wollte ich im Windschatten rennen, als dann alleine langsamer zu laufen. Das ist dann genauso anstrengend und ich wusste, dass die dritte Läuferin die gleiche Bestzeit hatte wie ich“, kommentiert die 22-Jährige den Rennverlauf. Nach zwei Kilometern teilte sich die Spitzengruppe, aber obwohl der Schnitt etwas langsamer wurde, gab es erstmal keinen Grund zur Sorge, denn der Abstand zu den restlichen Läuferinnen betrug derzeit schon knapp 100m.
„Bin überglücklich“
Bis in die letzte Runde hing Jessica an den Fersen der Dritten, die dann aber noch ein wenig mehr Kraft mobilisierte und den Kampf um die Medaille für sich entschied. Am Ende rannte die Wormser Mittelstreckenläuferin mit neuer Bestzeit von 16:22,26 min auf Platz vier ins Ziel und zeigt sich damit sehr zufrieden: „Mit diesem Ergebnis bin ich überglücklich! Klar habe ich zwischendurch mal mit der Bronzemedaille geliebäugelt, aber meine Bestzeit dieses Jahr nochmal so deutlich zu unterbieten und gleichzeitig auch mein bestes DM-Ergebnis zu erzielen ist ein großer Erfolg für mich!“
Mit dieser 5000m-Zeit liegt Jessica nur knapp zwölf Sekunden über der U23-EM-Norm und hat auch die DM-Norm der Aktiven deutlich unterboten. „Nächstes Jahr ist es für mich dann schon eine besondere Leistung bei den Deutschen Meisterschaften der Frauen mitzulaufen. Da steht man dann mit niemand anderem als Konstanze Klosterhalfen, Alina Reh oder Hanna Klein an der Startlinie“, erklärt Jessica, für die das nächste größere Ziel die Cross-DM im November ist.