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  • Di., 13. Mai 2014, 17:15 Uhr
    Tanawit Arkaravichien war seit September 2013 Gast in der Nibelungenstadt

    Mit positiven Eindrücken von Worms zurück nach Thailand

    (v.li.) Austauschschüler Tanawit Arkaravichien aus Thailand und seine Wormser "Gastmutter" Angela Hetebrüg zu Gast bei OB Michael Kissel im Rathaus. (v.li.) Austauschschüler Tanawit Arkaravichien aus Thailand und seine Wormser "Gastmutter" Angela Hetebrüg zu Gast bei OB Michael Kissel im Rathaus. Foto: Stadt Worms/Presseabt.


    Seit September letzten Jahres lebt Tanawit Arkaravichien aus Thailand im Rahmen eines Jugendaustauschprogramm bei der Gastfamilie Hetebrüg in Worms. Ende Mai wird der junge Mann, der hier die deutsche Kultur und Sprache kennenlernte, wieder in seine Heimatstadt Khon Kaen im Nordorsten des Landes zurückkehren. Auf die Frage von Oberbürgermeister Michael Kissel, was er an Worms besonders möge, überlegte Tanawit kurz und antwortete auf gut verständlichem Deutsch: "Ich mag die Kultur hier, die freundlichen Menschen und die schönen Gebäude. Besonders den Dom und den Rheinbrückenturm -  da war ich schon drin, ganz oben mit den Pfadfindern."

    Seinen Deutschlandaufenthalt hat er dem Deutschen Youth For Understanding Komitee e.V. (YFU) zu verdanken, das schon seit über 50 Jahren langfristige Jugendaustauschprogramme weltweit organisiert. Zusammen mit Partnerorganisationen in rund 50 Ländern setzt sich YFU für Toleranz und interkulturelle Verständigung ein. YFU ist ein gemeinnütziger Verein und als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt. Jährlich nehmen etwa 1200 deutsche und 600 ausländische Schülerinnen und Schüler aus aller Welt an den Programmen teil.

    Im Gespräch mit OB Michael Kissel erzählte Tanawit, der in Begleitung seiner "Gastmutter" Angela Hetebrüg ins Rathaus gekommen war, über seine Erfahrungen in der fremden Stadt in einem fremden Land. Die Wormser seien nette Leute, berichtete der junge Thailänder, der während seines mehrmonatigen Aufenthaltes hier auch zur Schule ging und am gymnasialen Unterricht teilnahm.

    Deutsch und Geschichte seien hier seine Lieblingsfächer, in Thailand hingegen mehr die Naturwissenschaften. Nur eines bedauere er sehr, sagte der Austauschschüler zu Michael Kissel mit einem verschmitzten Lächeln: "Mir ist es immer noch nicht gelungen, den Nibelungenschatz zu finden!" Da sei er nicht der Einzige, dem dies versagt geblieben sei, entgegnete Michael Kissel lächelnd.  
    Seitens der Stadt unterstütze man den interkulturellen Jugendaustausch immer gerne, verdeutlichte  Michael Kissel.  "Kulturelle Vielfalt sehen wir als Bereicherung", vermittelte der Stadtchef seinem jungem thailändischen Gast. Jugendaustauschprogramme seien ein überaus wichtiges Element der Völkerverständigung, denn das gegenseitige Kennenlernen und Verstehen der anderen Kultur seien elementar wichtig, um Vorurteile abzubauen und Diskriminierung entgegen zu wirken, hob der OB hervor und warb zugleich für die Unterbringung und Betreuung bei Gastfamilien: "Ein Jahr mit einem Jugendlichen aus einem anderen Land zu verbringen, ist eine sehr bereichernde Erfahrung und passt gut zu einer weltoffenen Stadt wie Worms." Dies konnte Angela Hetebrüg nur bestätigen.


    Als Erinnerung überreichte Michael Kissel Tanawit Arkaravichien einen Bildband über Worms sowie einen bebilderten Stadtführer und verabschiedete sich bei ihm mit einem herzlichen "Auf Wiedersehen!"

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