
VON ROBERT LEHR Stets ist es das Alte wie das Neue, das beim Weingut Lauermann & Weyer für eine lebendige Kombination sorgt. Dabei ist es ebenso die Kontinuität des Bockenheimer Familienunternehmens wie der Wechsel von der einen Generation zur nächsten – und das seit Mitte des 19. Jahrhunderts und mit zunehmendem Erfolg.
Aber auch die einzelne Lagen mit ihren unverwechselbaren Charakteristika an Kalk-, Ton- oder Lettenböden, in Kombination mit den verschiedensten Traubensorten sowie die Art deren An- und Ausbaus sorgen für eine beeindruckende Vielfalt des rund 19 Hektar großen, pfälzischen Betriebes am nördlichen Ende der deutschen Weinstraße.
Aktuell leiten ihn Heinrich Weyer, unterstützt von seiner Frau Elisabeth, in enger Zusammenarbeit mit seinen Söhnen Hans-Jörg und Hans Heinrich – Jeder bringt seine ganz individuelle Note, seine Erfahrung und Können sowie seine Vorlieben mit ein.
Nicht zuletzt dies ermöglicht ein breites Spektrum vom klassischen, unkomplizierten Gutswein in qualitätsorientiertem Ausbau über die Prädikatsweine, für die ausgesuchte Trauben unterschiedlichster Rebsorten verarbeitet werden, bis hin zu den Spitzengewächsen, die Resultat streng reduzierter Erträge auf bekannten Bockenheimer Lagen.
Während als Basis die Gutsweine in erster Linie trockene oder feinherbe Rieslinge, Spätburgunder Blanc de Noirs oder Rose-Weine bilden, finden sich bei den Prädikatsweinen im Barrique ausgebaute Rotweine, elegante Burgunder oder fruchtige Rieslinge. An der Spitze des Sortiments stehen wieder die Rieslinge – allerdings streng selektiert aus dem „Kerzenstümmel“ und der „Mulde“.
Die Philosophie
Ob unkompliziert, frisch und fruchtig oder anspruchsvoll, mineralisch und kräftig, die Weine von „Lauermann & Weyer“ werden nicht im Weinkeller gemacht, sie entstehen im Weinberg. Durch die Vielfalt der Böden, eine intensive Pflege der Reben und die schonende Behandlung im Weinkeller entstehen Unikate, die ihre Herkunft widerspiegeln. Die hohen Qualitätsansprüche der Familie Weyer und frische Ideen unterstreichen den Stil der Weine, die vor allem eines im Sinn haben: Spaß und Genuss zu bereiten.
Hoffest in der „Villa Lauermann“
Dass man sich im Weingut „Lauermann & Weyer“ aber nicht nur darauf versteht, wahre Genüsse in Flaschen, sondern auch ihren über 100 Jahre alten Hof mit seiner stattlichen Gründerzeitvilla mit Leben zu füllen, wird alljährlich u.a. mit dem nunmehr 11. Weinfest an dieser „Villa Lauermann“ unter Beweis gestellt. Hier wird dem Anspruch „Spaß und Genuss“ Leben eingehaucht und Wein- und Feierkultur ebenso wie pfälzisch-rheinhesissche Geselligkeit gelebt!
Dabei bietet das denkmalgeschützte Ensemble – und bei gutem Wetter der weitläufige, malerische Garten – das ideale Ambiente für das beliebte Fest, das traditionell parallel zu Bockenheimer Kerb am letzten Augustwochenende gefeiert wird.
Abwechslungsreiches Programm – Musikalisch und kulinarisch
Während am Freitag, dem 29. August, um 18 Uhr, der Hof bereits seine Pforten öffnet, sorgen „Airspoon“ um den Gitarristen Michael „Gonzo“ Nowak ab 20 Uhr mit Livemusik querbeet dafür, dass es sicherlich schwer werden wird, hier ruhig sitzen zu bleiben.
Auch am Samstag, dem 30. August, geht es um 18 Uhr los, während an diesem Abend mit „Lightshy“ ein ebenso bekanntes wie beliebtes Ensemble mit ihren Latino-Sounds exotische Klänge bietet. Die Formation ist schon seit dem Jahre 2007 fester Bestandteil der Feste hier und ihre überschäumende Spielfreude wird auch in diesem Jahr wieder alle Tanzbeine in Bewegung setzen. Mit Bekanntem und Unbekannten u.a. aus dem Buena Vista Social Club, andren Rhythms del Mundo, internationalen Hits von Santana, den Gipsy Kings oder Gloria Estefan, lightshy-typischen Interpretationen des einen oder andren Rock- und Popsongs – letztendlich angereichert mit Titeln aus eigener Feder.
Auch und gerade, wer sich hier verausgabt hat, ist am Sonntagmorgen, dem 31. August, ab 11.30 Uhr, herzlich eingeladen, die Atmosphäre entspannt zu genießen und sich zu stärken. Wie an den anderen Tagen sorgt das Team der TSG Jahnstube aus Eisenberg fürs leibliche Wohl.
Neben den „Klassikern“ wie Bratwürsten, Steaks, Krustenbraten, Saumagen oder Wurstsalat an allen Tagen, gibt es ein täglich wechselndes „Sonderessen“. Am Freitag wird z.B. Backfisch mit Pommes und Salat angeboten, am Samstag Hausgemachte Dampfnudeln mit Kartoffelsuppe, Wein- oder Vanillesauce sowie eine deftige Haxe mit Kartoffelknödel und Krautsalat am Sonntag.
Auch an die Vegetarier wurde gedacht und so finden sich u.a. Hausgemachte Semmelknödel mit Waldpilzragout oder Gebackener Schafskäse auf der Hoffest-Speisekarte.
Viele weitere Informationen zum Weingut und seinem Hoffest unter www.lauermannundweyer.de
