Die Gratiszeitung für Worms und das Nibelungenland
Sie sind hier: Startseite » Sport » Mit Segen von oben und viel Dankeschön
Mo., 04. Juli 2022, 18:07 Uhr
TV HORCHHEIM: Festliche Einweihung der Eisbach-Halle / Baujahre mit Höhen und Tiefen
Mit Segen von oben und viel Dankeschön
Mit Stolz kann der SV Horchheim nicht nur im Rahmen der Einweihung auf die neue Eisbach-Halle blicken. Foto: Gernot Arnold
Eine eindrucksvolle Einweihung ihrer neuen Eisbach-Halle erlebten die Ehrenmitglieder, Übungsleiter und das Präsidium des TV 1879 Worms-Horchheim am 2. Juli. Im Beisein vieler Prominenter aus Sport und Politik segneten Pfarrerin Franziska Endres und Pfarrer Dr. Joachim Springer die neu erbaute Heimstätte von Horchheims größtem Verein, der noch während der Veranstaltung einen der Ehrengäste als 1000. Mitglied gewinnen konnte. Präsident Gernot Arnold führte durch das Programm und hielt anhand von Bildern Rückschau auf die vergangenen zwei Baujahre mit all ihren Höhen und Tiefen.
„Turnen ist eine coole Sache“
Er dankte vor allem dem Land und der Stadt für die gezahlten Zuschüsse sowie dem/der anonymen Spender. Sein Dank ging auch an die Bauausschussmitglieder und Helfer, nicht zuletzt denen auf der Baustelle, ohne die ein solches Mammutprojekt gar nicht möglich gewesen wäre. Nach der Begrüßung durften drei Gruppen des TVH ihr Können präsentieren. Als Overtüre zeigten die Mädchen der neu gegründeten Tanz-Gruppe, was sie schon gelernt haben. „Turnen ist eine coole Sache“ trugen 30 Mädchen mit großer Begeisterung und Bewegungsfreude vor. Die Wettkampfgruppe hatte den neuen Stufenbarren und den Schwebebalken aus dem Geräteraum geholt und die Turnerinnen zeigten nicht nur, was sie drauf haben, sondern animierten die Zuschauer mit „Macarena“ auch zum Mitmachen.
Wertschätzung für die Leistungen
In den Grußworten von OB Adolf Kessel, Ortsvorsteher Volker Janson, dem Präsidenten des Rheinhessischen Turnerbundes, Frank Schembs, und des Vorsitzenden des Stadtsportverbandes, Joachim Decker, kam die allseitige Wertschätzung für die Leistungen des Vereins und besonders seines Präsidenten zum Ausdruck. Die drei „TVH-Tenöre“ Andreas und Michael Blanck sowie Horst-Michael Bertz brachten eine Cover-Version des Welthits „Hallelujah“ und das vom Präsidenten selbst umgeschriebene „Danke-Lied“ auf die Bühne, was viele Teilnehmer zu Tränen rührte und mit tosendem Applaus belohnt wurde. Standing Ovations gab es für Präsident Gernot Arnold, der von Andreas Blanck nicht nur mit lobenden Worten, sondern auch mit einem Holzsessel beschenkt wurde, den er aus den Garderobenbrettern der alten Turnhalle gefertigt hat. Zum Abschluss zeigten sechs Übungsleiter der Jungen verschiedene Übungen am Barren und die Powerfrauen des TVH begeisterten mit einer tollen Choreographie mit Step und WorldJumping.
Sport zur Pflichtaufgabe des Staates machen
Ehe es zum gemütlichen Teil überging, nutzte Arnold die Anwesenheit der Politiker zum Appell, den Sport endlich zur Pflichtaufgabe des Staates zu machen. Die nächste Generation rief er dazu auf, die Eisbach-Halle und den Verein am Leben zu erhalten, was bei stetig sinkender Bereitschaft für das Ehrenamt keine leichte Aufgabe sei. „Es muss jeder eine kleine Aufgabe übernehmen und dann werden mit vielen Händen auch große Dinge zum Wohl der Menschen geschaffen.“