JUDO: Ahmeti und Berkes starten erfolgreich in die zweite Bundesliga
Mit starkem Teamgeist
Beide Kämpfer vertreten das Team in der Gewichtsklasse - 60 kg.
Am Wochenende vom 17. Septembner starteten die zwei Wormser Judoka Tim Berkes und Delvin Ahmeti für den 1. JC Bürstadt in der 2. Bundesliga beim Ligaturnier in München. Für Bürstadt war dies die erste Saison in der 2. Bundesliga nach dem Aufstieg 2019. Durch die Pandemie wurde leider die Aufstiegssaison letztes Jahr komplett abgesagt.
Dieses Jahr wurde die Saison in einem Poolsystem mit zwei vierer Pools ausgetragen. In den Pools musste jede Mannschaft gegen die anderen Manschaften im Pool antreten um sich für das Halbfinale zu qualifizieren.
Beide Wormser Kämpfer vertreten das Team in der Gewichtsklasse - 60 kg. Durch eine Auslosung wurde die Reihenfolge der Kämpfe von den jeweiligen Gewichtsklassen festgelegt. Somit mussten die Wormser Athleten immer jeweils den letzten Kampf von ihrem Team bestreiten.
Der erste Gegner war die Heimmannschaft Isarfighters. Hier musste sich der 1. JC Bürstadt mit einer knappen 3:4 Niederlage geschlagen geben, bei dem der Wormser Kämpfer Ahmeti den Heimfavoriten nicht bezwingen konnte.
Im nächsten Kampf ging es gegen den hessischen Verein Bad Homburg, welcher 4:3 gewonnen wurde. Damit sicherte sich der 1. JC Bürstadt den ersten Vereinssieg in der 2. Bundesliga. Im letzten Poolkampf ging es um den Einzug ins Halbfinale gegen Ingolstadt. Nach 6 Kämpfen stand es 3:3 und das Bürstadter Team und die mitgefahrenen Gäste unterstützen ihre Kämpfer wie in jedem Kampf lautstark. Diese Energie nutzte Tim Berkes und entschied somit den entscheidenden Kampf und sicherte somit den Einzug ins Halbfinale. Im Halbfinale ging es gegen den Favoriten und späteren Turniersieger BC Karlsruhe und das Team verlor trotz Anstrengung 1:6.
Im Kampf um Platz drei konnte sich das Team Rheinland gegen Bürstadt durchsetzten, was aber trotzdem einen verdienten 4. Platz für die noch junge Mannschaft im ersten Ligajahr gab.
Besonders auffällig war der starke Teamgeist der Mannschaft, der sich beim Anfeuern jedes einzelnen Athleten zeigte.