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  • Do., 29. Juli 2021, 13:29 Uhr
    JAZZINITIATIVE BLUENITE: Programm für neue Veranstaltungsreihe festgezurrt / Volker Wengert weiter an der Spitze

    Mit verhaltenem Optimismus in die Zukunft

    Volker Wengert. Foto: Karolina Krüger


    Auch wenn die Corona-Pandemie die Aktivitäten der Wormser Jazzinitiative BlueNite in den vergangenen Monaten immer wieder ausgebremst hat, so blickt man im Verein dennoch mit verhaltenem Optimismus in die Zukunft: Trotz etlicher ausgefallener Konzerte steht BlueNite finanziell solide da, das Programm für die kommende Saison der Veranstaltungsreihe „Wormser BlueNites“ ist festgezurrt und die Vergabe des nächsten Wormser Jazzpreises bereits vorbereitet. Darüber hinaus wurde auf der kürzlich erfolgten Mitgliederversammlung der komplette Vereinsvorstand einstimmig im Amt bestätigt. Auch für die kommenden beiden Jahre bekleidet Volker Wengert das Amt des Ersten Vorsitzenden, ihm zur Seite stehen Frank Schumann als Zweiter Vorsitzender, Elisabeth Wagner als Kassenwart und Gunter Weigand als Schriftführer.

    Aktivitäten erläutert

    Zuvor hatte Volker Wengert der Versammlung die Aktivitäten von BlueNite im Laufe der beiden letzten Geschäftsjahre erläutert und die für die nächsten Monate geplanten Aktivitäten vorgestellt. Die 2011 begonnene Konzertreihe „Wormser BlueNites“ - veranstaltet und präsentiert vom Verein in Kooperation mit der städtischen Kultur und Veranstaltungs Gesellschaft (KVG) - im oberen Foyer des Wormser Theaters sei erfolgreich fortgesetzt worden, berichtete Wengert, bis dann die Corona-Pandemie dem Verein einen Strich durch die Rechnung gemacht habe. 2019 gingen noch alle Konzerte wie geplant über die Bühne, doch 2020 mussten die Wormser BlueNites vorzeitig abgebrochen werden, da kulturelle Veranstaltungen nicht mehr stattfinden durften. Der im Herbst beginnenden Saison 2020/21 erging es sogar noch schlechter: abgesehen vom Auftaktkonzert mit dem Richie Beirach Quintet mussten alle weiteren Auftritte abgesagt werden. Die Besucherzahlen hätten sich erfreulich entwickelt, bilanzierte Wengert, der zufrieden feststellte, dass die monatliche Präsentation moderner Jazzmusik ein festes Stammpublikum gefunden habe.

    Fünf Konzerte an vier Veranstaltungsorten

    Neben den „Wormser BlueNites“ organisierte die Jazzinitiative 2019 die BlueNite Jazztage mit fünf Konzerten an vier Veranstaltungsorten (Theatersaal, oberes Theaterfoyer, Lincoln-Theater und Volksbühne). Dieses Mal standen die Jazztage ganz im Zeichen des 20-jährigen Vereinsjubiläums. Mit eingebettet in diese Reihe war das Preisträgerkonzert mit dem Mannheimer Saxophonisten Fabian Schöne. Koordination und Organisation des Preises wurden wie in der Vergangenheit von BlueNite übernommen. Als Höhepunkt der Jazztage bezeichnete Wengert das Konzert mit der Sängerin Marla Glen im ausverkauften Theatersaal mit über 800 Besuchern, das auf gute Resonanz beim Publikum und in der Presse stieß. Auch wenn sich der weitere Verlauf der Corona-Pandemie nicht vorhersagen lässt, hat das Vorstandsteam für die Saison 2021/22 ein hochkarätiges Programm zusammengestellt. Wie Volker Wengert erläuterte, werden nun – sofern nicht wieder eine Verschlechterung der Lage eintritt – die abgesagten Konzerte aus den vergangenen beiden Spielzeiten nachgeholt.

    Jazzpreis-Vergabe steht kurz bevor

    Die Kooperation mit der Wormser Volksbühne musste 2020 aufgrund der Corona-Pandemie vorübergehend eingestellt werden, soll aber nach Möglichkeit wiederbelebt werden. Unmittelbar bevor steht die Vergabe des nächsten Wormser Jazzpreises, den BlueNite auch in diesem Jahr wieder koordiniert hat. Der Sieger steht bereits fest und wird in Kürze bekanntgegeben. Traditionell wird die Übergabe des Preises mit einem Konzert des Preisträgers verbunden, das für den 17. September angesetzt ist. Aufgrund der hohen Belastungen, denen der Kulturbetrieb durch die Corona-Pandemie ausgesetzt ist, wird das Preisgeld für den Wormser Jazzpreis um 1.000 Euro – einer „Corona-Zulage” – erhöht. Diese Extrasumme steuern jeweils zur Hälfte BlueNite und der Jazzclub Rheinhessen bei. Darüber hinaus erhält der Preisträger ein Kunstwerk, das von dem Wormser Künstler William Schanzer gestaltet wird. Die Stadt Worms beteiligt sich an der Ausrichtung, indem sie das Theaterfoyer als Veranstaltungsort zur Verfügung stellt und dem Künstler darüber hinaus einen Auftritt beim Festival „Jazz & Joy“ im darauffolgenden Jahr ermöglicht.

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